Stimme zeigt Haltung - ob du willst oder nicht
Shownotes
In dieser ersten Folge von Sound of Leadership erfährst du, wie Tonfall, Tempo und Pausen deine Wirkung maßgeblich beeinflussen. Rebecca Könen und Alexandra Daskalakis geben praxisnahe Tipps, um stimmliche Automatismen zu erkennen und gezielt kleine Veränderungen einzusetzen, sodass du klarer, souveräner und authentischer auftrittst – im Meeting, bei Präsentationen oder im Team.
Das erwartet dich in dieser Folge:
- Warum Stimme automatisch Haltung transportiert
- Wie unbewusste stimmliche Muster deine Wirkung beeinflussen
- Praktische Übungen, um sofort mehr Präsenz zu zeigen
- Erste Schritte zu mehr Leadership-Kompetenz
Mehr über die Gastgeberinnen: Rebecca Könen – www.rebeccakoenen.de Alexandra Daskalakis – www.ichwillfuehren.de
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Die wunderbare Musik für unser Intro/Outro hat Thomas Lang für uns komponiert und produziert. Wenn du mal einen Track für einen Podcast benötigst, der nicht von "der Stange" kommen soll, wende dich gerne an Thomas. Weitere Tracks und Hörbeispiele findest du in seinem Soundcloud-Profil www.soundcloud.com/turntablet
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:03: Bei Sound of Leadership geht's um mehr als nur um Stimme.
00:00:07: Hier lernst du, wie du deine innere Haltung
00:00:09: nach außen bringst.
00:00:10: Mit Präsenz, Ausstrahlung und stimmlicher Klarheit.
00:00:14: Wir sind Rebecca Kühn, Stimmtrainerin und Gesangslehrerin.
00:00:17: Und Alexandra Daskalakis, ich bin Trainerin für Führung und Verkauf.
00:00:24: Willkommen zu unserer ersten Folge.
00:00:26: Stimme zeigt Haltung, ob du willst oder nicht.
00:00:30: Warum deine Stimme mehr verrät als dein Lebenslauf?
00:00:33: wie Tonfall, Tempo und Pausen, deine Führungskraft und Präsenz untermalen oder untergraben und wie du bewusster damit umgehst.
00:00:44: Du wirst erkennen, welche stimmlichen Automatismen dir im Weg stehen und wie du mit kleinen Veränderungen große Wirkung erzielst.
00:00:54: Heute geht es um etwas, dass du immer dabei hast, ob du willst oder nicht, deine Stimme.
00:00:59: Genau.
00:01:00: Sie ist nicht neutral.
00:01:01: Sie zeigt, wie du denkst, fühlst und ob du wirklich fühlst.
00:01:05: Auch wenn du gar nichts sagen willst.
00:01:08: Und das Beste, du kannst sie gezielt einsetzen, wenn du weißt, wie.
00:01:17: Alexandra, sag mal, wann merkt man denn im Führungsalltag, dass Stimme und Wirkung nicht nur nice to have, sondern echte Führungstools sind?
00:01:27: Eigentlich bei jedem Meeting.
00:01:30: Bei jeder Situation, wo die Führungskraft vorne steht und etwas sagen muss, sich durchsetzen muss oder auch in Einzelgesprächen mit den Mitarbeitern, wenn es um was geht.
00:01:43: Und was sind so typische Situationen, in denen Führungskräfte unter Beobachtung stehen und ihre Stimme besonders sprechen
00:01:51: muss?
00:01:52: Nehmen wir nochmal das Meeting.
00:01:53: Führungskraft steht vorne, sie hat vier, fünf, sechs, sieben Mitarbeiter.
00:01:58: und möchte etwas durchsetzen.
00:02:01: Also so irgendein mini kleiner Change im Alltag, etwas soll anders gemacht werden als bisher.
00:02:07: Sagt man das jetzt mit einer piepsigen Stimme?
00:02:10: Oder geht dann immer wieder hoch und stellt es selbst infrage, werden die Mitarbeiter diesen Change nicht mitmachen?
00:02:17: Oder sie werden einfach ganz viel Bedenken haben, in die Diskussion treten und das zerreden.
00:02:23: Das sind ganz typische Situationen in Meetings.
00:02:26: Verstehe.
00:02:27: Und welche Herausforderungen begegnen deinen Kund in den Entführungstraining immer wieder, wenn es um souveräne Wirkung geht?
00:02:36: Dass die Mitarbeiter ihn nicht glauben, was sie zu sagen haben, das ist eine große Herausforderung.
00:02:42: Im Führungsalltag muss man sich immer wieder durchsetzen.
00:02:46: Mal im Kleinen und auch mal im Größeren.
00:02:49: Wenn eine neue Arbeitszeit eingeführt werden soll, oder jetzt haben wir gerade ja das große Thema Zeiterfassung,
00:02:55: Und
00:02:56: dann werden sich die Mitarbeiter und dann braucht man eine kräftige Stimme.
00:03:00: Nicht laut, nicht aggressiv, das meine ich nicht, sondern souverän.
00:03:04: Tragend.
00:03:05: Tragend, ja.
00:03:08: Du arbeitest ja ganz viel mit Haltung im mentalen wie im körperlichen Sinne.
00:03:12: Wir hängen denn Stimme und Haltung aus deiner Sicht zusammen.
00:03:17: Ganz klar und sofort merkbar.
00:03:19: Und dass es egal ob man am Telefon ist oder tatsächlich im Meeting vorne steht.
00:03:24: Wenn man eine schlechte Körperhaltung hat, so ein bisschen eingesagt ist, kein Muskeltonus, keine Muskelspannung, die Schultern so runterhängen, vielleicht noch die Beine ein bisschen verschränkt sind, die Arme direkt am Körper liegen, das hat keine Ausstrahlung.
00:03:40: Und dann hat auch der Brustkorb weniger Raum, sodass die Stimme weniger Volumen kriegt.
00:03:46: Und dann wird das alles so ein bisschen dünner und eben auch weniger durchsetzungsfähig.
00:03:52: Ich hoffe, das kam jetzt gerade so ein bisschen rüber, oder?
00:03:54: Für mich total.
00:03:58: Und das geht halt ganz schnell.
00:04:00: Ja.
00:04:01: Also Stimme als Führungsinstrument heißt schon, dass man das auch durchgehend macht.
00:04:08: Und entsprechend halt auch ein bisschen übt.
00:04:11: Ja.
00:04:12: Und jetzt mal ganz ehrlich und ungefiltert.
00:04:15: Wie schnell durch schaut man denn eine Führungskraft, deren Worte gar nicht zu der Stimme passen?
00:04:22: Millisekunden.
00:04:23: Das geht sofort.
00:04:26: Also es ist schon das Einatmen, wenn das an der falschen Stelle ist, du hast ja gerade gesagt, umgefiltert und ganz, ganz ehrlich, schon das Einatmen an der falschen Stelle nimmt die Souveränität raus.
00:04:40: Ja, Stimme der absolut zu.
00:04:43: Okay, das heißt, Stimme ist im Grunde ein Spiegel für das, was innen passiert.
00:04:48: Auf jeden Fall.
00:04:49: Okay, dann drehen wir das Spiel jetzt mal um, Alexandra.
00:04:52: Was willst du denn von mir zum Thema Stimme wissen?
00:04:57: Ja, Rebecca, ich kenne dich ja auch schon länger.
00:05:00: Das kann man schon viel zusammengearbeitet und da sagst du ja auch oft, Stimme ist höhere Haltung.
00:05:08: So, ich hatte jetzt gerade so ein bisschen aus der Sicht der Führungskraft gesagt.
00:05:11: Was sagst du denn als Stimmtrainerin dazu?
00:05:13: Was meinst du genau
00:05:14: damit?
00:05:15: Ich meine genau damit, dass es ganz oft viel wichtiger ist, wie man etwas sagt als das, was man sagt.
00:05:25: Also der Inhalt ist natürlich schon wichtig.
00:05:28: Es ist wichtig, dass man sich überlegt, was will ich denn eigentlich sagen?
00:05:33: Welche Wörter möchte ich gerne benutzen?
00:05:36: Genau, so Rhetorik spielt auch eine Rolle.
00:05:37: Ja, auf jeden Fall.
00:05:40: Nur das eine geht nicht ohne das andere und ich behaupte sogar, dass die Art und Weise, wie du es sprichst, wichtiger ist für die Botschaft, die du senden willst.
00:05:47: Und nicht nur ich behaupte das, sondern ganz viele Studien haben das erwiesen, dass die Sprechmelodie, die Körpersprache, Mimic Gestik eine viel größere Rolle spielen dabei, welche Botschaft du sendest.
00:06:09: Ich kann an Deine Stimme hören, wie Du das findest, was Du mir hier gerade erzählst.
00:06:15: Und das anhand der Sprechmalodie zum Beispiel.
00:06:19: Wann geht die Stimme hoch, wann senke ich die Stimme ab, mache ich, wo ein Punkt steht, wirklich ein Punkt oder wie Du das eben so schön gesagt hast, stelle ich das eigentlich noch in Frage, dann geht die Stimme am Ende des Satzes natürlich nach oben, obwohl da ein Punkt
00:06:33: steht.
00:06:34: Und das hören wir oft im Business.
00:06:36: Ganz oft.
00:06:37: Ja.
00:06:39: Und da ist es auch egal, ob es um Führung geht oder im Verkauf.
00:06:41: In der Führung, im Verkauf führen wir ja auch den Kunden.
00:06:46: Und wenn ich dann meinen Produkt, die Produktaussagen in Fragestelle, kommt auch nicht so gut.
00:06:51: Nee,
00:06:52: das will ich auch beim Kunden überzeugend machen.
00:06:54: Ja, genau.
00:06:56: Ja,
00:06:57: aus deiner Sicht, welche typischen, stimmlichen Stolperfallen gibt es in deinem Business?
00:07:01: Also Dinge, die Menschen so unbewusst tun und damit eben auch die Wirkung schmälern.
00:07:07: Einzelmal schon gehört, dieses Stimme nach oben gehen.
00:07:10: Ne ganz große Stolperfeile ist das Weglassen von Pausen.
00:07:15: Das bedeutet, es gibt verschiedene Ursachen, weshalb mit Menschen Pausen weglassen.
00:07:21: Manchmal halten sie einfach diese Ruhe nicht aus für sich selber und sprechen dann einfach weiter, weiter, weiter, weiter.
00:07:30: Das hat so Folge, dass derjenige oder diejenige, die zuhört, nicht mehr den Inhalt so richtig erfassen kann, weil wir brauchen genau diese Pausen, um zu verstehen, was hat mein Gegenüber denn da gerade gesagt.
00:07:42: Wenn keine Atempausen da sind, dann kriege ich das gar nicht so schnell verarbeitet.
00:07:48: Also Pausendienen dazu, dem Gehirn so ein bisschen Zeit zum Denken zu gehen,
00:07:51: zum Mitdenken zu gehen.
00:07:52: Ja, genau, zum Mitdenken zu geben.
00:07:54: Das ist ziemlich gut auf den Punkt gebracht.
00:07:56: Und was Menschen auch oft tun, Weil sie es mit Eloquenz verwechseln, sind älterenlange Schachtelsätze formulieren.
00:08:07: Noch ein Und und noch ein Und.
00:08:09: Und das hat natürlich zur Folge, dass sie am Ende des Satzes gar nicht mehr wissen, wie sie den Satz angefangen haben.
00:08:16: Beziehungsweise, dass man sich sogar schon während des Satzes total verhasstbild, wenn man selber den Faden verliert.
00:08:25: Also lieber öfter einen Punkt
00:08:26: machen.
00:08:27: Ja, und das... Hat ja auch wieder was mit Haltung zu tun, einen Standpunkt einzunehmen.
00:08:33: Sehr
00:08:33: schön.
00:08:33: Und da sollte man ab und zu mal einen Punkt für machen.
00:08:35: Absolut.
00:08:36: Und das zahlt auf die Klarheit in der Führung ein.
00:08:39: Also kurze Sätze.
00:08:41: Am Ende nach unten gehen habe ich jetzt mitgenommen.
00:08:44: Das Satz ist nach unten gehen.
00:08:51: Ja.
00:08:51: Manche sprechen ja sehr leise, wenn wir jetzt mal auf ein bisschen anderes Thema reingehen.
00:08:56: Sehr leise.
00:08:57: Andere, viel zu schnell.
00:08:59: Was steckt denn da dahinter?
00:09:03: Also hinter dem schnellen Sprechen steckt nach meiner Erfahrung ganz oft Nervosität.
00:09:11: Also ich bin nervös, mein ganzer Körper ist angespannt von der wichtigen Sprechssituation und Leute fangen an schnell zu sprechen, vielleicht damit es schnell vorbei ist.
00:09:22: Und mit dem schnellen Sprechen kommt ganz häufig auch noch hinzu, dass die Artikulation nicht mehr sauber ist und dass die Menschen anfangen zu nuscheln.
00:09:32: dann auch nicht mehr klar verständlich sind.
00:09:34: Genau.
00:09:36: Ganz oft ist das Unsicherheit und Nervosität, was da hintersteckt.
00:09:39: Das ist alles andere als Oberrhein.
00:09:40: Ja.
00:09:41: Und leises sprechen, das kann wiederum einfach damit zusammenhängen, dass die Stimmbänder zum Beispiel nicht richtig schließen.
00:09:50: Das bedeutet, wenn die Stimmbänder nicht ökonomisch geschlossen werden, dann hat man immer so einen leichten Hauch im Ton.
00:09:58: So wie ich jetzt auch gerade spreche.
00:10:00: Und so kann ich nicht lauter werden.
00:10:03: Wenn ich jetzt versuche, lauter zu werden, dann werde ich nur noch hauchiger eigentlich.
00:10:07: Das ist auch super anstrengend.
00:10:09: Das ist ganz anstrengend für die Stimmenmänner.
00:10:10: Das ist super ungesund für die Stimmenmänner.
00:10:13: Und das führt auch dazu, dass man wahrscheinlich am Ende des Tages, wenn man grundsätzlich so spricht, heiser wird.
00:10:23: Ich hätte jetzt natürlich gleich wieder so eine psychologische Variante Erklärung dafür gehabt.
00:10:27: Ja, erzähl
00:10:28: mal.
00:10:28: Ich möchte gerne
00:10:28: deine Meinung zu wissen.
00:10:30: Ich habe immer wieder, gerade auch in der Führung, Management, Leute, die meinen, wenn sie dann leiser sprechen, wären sie souveräner, weil die anderen müssen ja dann noch genauer zuhören.
00:10:40: Also versuchen, das als Machtinstrument einzusetzen.
00:10:44: Ja, das könnt ihr euch aus dem Kopf schlagen, Leute.
00:10:48: Das wird nicht funktionieren.
00:10:51: Also, das heißt nicht, dass es wichtig ist, immer laut zu sprechen, gar nicht, aber eine gewisse Präsenz.
00:11:00: ist schon wichtig in der Stimme, um sich durchzusetzen und gehört zu werden.
00:11:04: Und da kommt auch wieder die Haltung hinzu.
00:11:06: Ja.
00:11:07: Gerade auch, wenn man mit mehreren Leuten spricht.
00:11:10: Wenn du als Manager vor fünf, sechs, sieben Leuten sprichst, dass du da nicht anfängst, leise zu werden und meinst, ah, dann bin ich noch Souveräner.
00:11:19: Ja.
00:11:19: Sondern da die Präsenz in der Stimme zu haben.
00:11:21: Absolut.
00:11:22: Ja.
00:11:24: Ich nenne das immer eher so Volumen.
00:11:26: Präsenz, Volumen
00:11:27: und nicht
00:11:27: ... Das muss ja nicht laut sein, in letzter Weise.
00:11:31: Tragfähigkeit, finde ich auch schön.
00:11:32: Tragfähigkeitswort.
00:11:33: Ja, genau.
00:11:37: Ja, als Stimmtrainerin, du hast super viel Erfahrung, zwanzig Jahre mindestens.
00:11:43: Und wirst sicherlich auch immer wieder hören, dass Menschen glauben oder auch sagen, ich kann das nicht, ich habe halt keine gute Stimme.
00:11:51: Was gibst du denen somit an die Hand?
00:11:53: Ja, also das höre ich wirklich immer wieder.
00:11:56: Ich geb ja auch Gesangsunterricht.
00:11:58: und nicht nur Stimmtraining.
00:11:59: und da kommt es noch häufiger vor, dass Menschen von sich denken, sie könnten nicht singen oder sie hätten keine schöne Stimme.
00:12:09: Jetzt ist es so, dass man Menschen ja an der Stimme identifizieren kann.
00:12:17: Also es gibt ja jede Stimme nur ein einziges Mal auf diesem Planeten.
00:12:23: Und es macht jede Stimme einzigartig.
00:12:26: Und wenn jede Stimme ausgewogen eingesetzt wird, so dass es sich wirklich frei anfühlt.
00:12:35: Dann ist auch jede Stimme schön.
00:12:39: Ich glaube, dass die Leute, die von sich selber sagen, ich finde meine Stimme nicht schön, dass die eigentlich ihre Stimme nicht frei einsetzen.
00:12:49: Na was verstehst du denn dann unter frei?
00:12:52: Unter frei verstehe ich, dass man sich nicht anstrengen muss zum Beispiel, um Tragfähigkeit in die Stimme zu bekommen.
00:13:02: körperlich nicht anstrengen muss.
00:13:03: Das ist Technik.
00:13:04: Genau, das
00:13:04: ist Technik.
00:13:07: Und wenn die dann sagen, naja, wenn ich jetzt so Technik lerne, dann bin ich ja nicht mehr authentisch.
00:13:14: Etwas, das wir ja auch sehr häufig hören.
00:13:19: Welchen Rat hättest du denn, dass jemand seine Stimme einsetzen kann, bewusste einsetzen kann, ohne dass es künstlich
00:13:25: klingt?
00:13:25: Den Ball will ich gerne zurückspielen an dich.
00:13:29: Weil du lährst ja Menschen, wie sie verkaufen.
00:13:35: Und vielleicht begegnet es dir auch schon mal, dass Leute sagen, ja, aber wenn ich jetzt so Verkaufsstrategien lerne, dann ist es ja nicht mehr authentisch.
00:13:43: Ja, das meinte ich eben.
00:13:44: Ich höre das sehr,
00:13:45: sehr häufig.
00:13:45: Genau.
00:13:46: Wie begegnest du dem?
00:13:48: Also ein Spruch, den ich habe, den ich als allererstes immer antworte, bevor dann die eigentliche Erklärung kommt, ist, das Geheimnis des Erfolges üben, üben, üben.
00:14:00: Ja.
00:14:01: Und dann kommt so ein bisschen Erklärung.
00:14:04: Wenn du etwas öfter machst, dann wird das natürlich.
00:14:09: Also wenn man am Anfang ein Musikinstrument lernt zum Beispiel, dann ist das auch noch nicht authentisch.
00:14:14: Dann klappert man die Ethylen rauf und runter.
00:14:17: Das hat ja nichts mit eigenem Musikempfinden zu tun.
00:14:20: Je mehr man übt, desto lockerer wird das.
00:14:23: Und irgendwann spielt man zu frei aus der Hand raus.
00:14:25: Und das Gleiche ist im Sport, in der Kunst, wo auch immer man was Neues lernt.
00:14:31: Genau.
00:14:31: Und nur wenn ich was Neues lerne, heißt ja nicht, dass ich nicht authentisch bin.
00:14:34: Richtig.
00:14:35: Authentizität schließt ja nicht Weiterentwicklung aus.
00:14:39: Ja.
00:14:39: Also Superspruch.
00:14:42: Das gibt dir nächste Postkarte.
00:14:44: Ja, genau.
00:14:45: So ist es auch mit der Stimme.
00:14:46: Ja.
00:14:47: Im, im, im.
00:14:48: Ja.
00:14:48: Und wenn du einen Ton produzierst, dann benutzt du ungefähr einhundert Muskeln.
00:14:55: Und wenn du die regelmäßig trainierst und ... dich damit auseinandersetzt, die ansteuern zu können, dann integriert sich das ja irgendwann ins Muskelgedächtnis.
00:15:05: Das heißt, du musst ja irgendwann am neumelsten Punkt gar nicht mehr darüber nachdenken, was du tust, weil es sich dann automatisiert.
00:15:12: Wie beim Autofahren.
00:15:13: Unbewusste Kompetenz.
00:15:14: Genau.
00:15:15: Und dann ist es absolut natürlich.
00:15:17: Ja.
00:15:18: Solange das in dieser bewussten Kompetenz ist, fühlt sich halt ein bisschen sperrig an und das ist normal.
00:15:25: Also üben, üben,
00:15:25: üben.
00:15:26: Ja.
00:15:27: Ja.
00:15:28: Wenn ich eins mitnehme.
00:15:30: Jetzt von unserem Gespräch gerade eben.
00:15:34: Stimme ist nicht angeborenes Schicksal.
00:15:37: Auch wenn jeder seine eigene Stimme hat, kann die noch gestaltet werden.
00:15:43: Und das gilt natürlich in der Führung.
00:15:45: Das gilt im Verkauf.
00:15:47: Das gilt eigentlich überall, wo Menschen führen und überzeugen wollen.
00:15:51: Ja,
00:15:52: ganz genau.
00:15:53: Also deine Stimme ist viel mehr als klang.
00:15:56: Sie ist der Ausdruck deiner inneren Haltung und sie ist Führung.
00:16:02: Und wenn du, lieber Zuhörer, beim nächsten Meeting, beim Feedback oder einfach in deinem Alltag Souveräner klingen willst, fang klein an.
00:16:10: Atmen, Pause, wirken.
00:16:16: Wenn du
00:16:16: sagst,
00:16:17: da will ich mehr von, dann melde dich bei uns.
00:16:19: Wir arbeiten online oder vor Ort in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz.
00:16:24: Ob für dich alleine,
00:16:25: dein Team
00:16:26: oder die ganze Company.
00:16:28: Wir sind ansprechbar.
00:16:29: Und natürlich sind wir buchbar.
00:16:32: Alle Infos findest du in den Show notes.
00:16:34: Das war Sound of Leadership, der Podcast für innere Haltung und äußere Sörkungen.
00:16:39: Lass uns sprechen.
00:16:40: Wir freuen uns auf dich.
00:16:42: Bis zur nächsten Folge.
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