Erwachsenen-Ich klingt anders
Shownotes
Wir kommunizieren nie nur mit Worten. Wir kommunizieren immer auch aus einem inneren Zustand heraus.
In dieser Episode tauchen Rebecca Könen und Alexandra Daskalakis in die Grundlagen der Transaktionsanalyse ein und zeigen, wie stark die drei Ich-Zustände unsere Stimme, Wirkung und Gesprächsdynamik beeinflussen.
In dieser Folge sprechen wir über:
- die drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich
- wie sich diese Zustände in Stimme und Sprache zeigen
- warum Gespräche oft eskalieren, obwohl der Inhalt sachlich bleibt
- wie Du erkennst, aus welchem inneren Zustand Du gerade kommunizierst
- typische Kommunikationsmuster im Business und in Führungssituationen
- wie Du bewusst ins Erwachsenen-Ich zurückkehrst
- warum souveräne Führung mit innerer Klarheit beginnt
Du lernst, Deine Kommunikation bewusster wahrzunehmen und Deine Wirkung aktiv zu steuern – statt automatisch zu reagieren.
Mehr über die Gastgeberinnen:
Rebecca Könen – www.rebeccakoenen.de Alexandra Daskalakis – www.ichwillfuehren.de
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Die wunderbare Musik für unser Intro/Outro hat Thomas Lang für uns komponiert und produziert. Wenn du mal einen Track für einen Podcast benötigst, der nicht von "der Stange" kommen soll, wende dich gerne an Thomas. Weitere Tracks und Hörbeispiele findest du in seinem Soundcloud-Profil www.soundcloud.com/turntablet
Transkript anzeigen
00:00:02: Bei Sound of Leadership geht's um mehr als nur um Stimme.
00:00:08: Hier lernst du, wie du deine innere Haltung nach außen bringst – mit Präsenz, Ausstrahlung und stimmlicher Klarheit!
00:00:15: Wir sind Rebecca Kühn, Stimmtrainerin und Gesangslehrerin
00:00:19: Und Alexandra Daskalakis?
00:00:20: Ich bin Trainerin für Führung und Verkaufs.
00:00:30: Heute geht es um etwas das in jedem Gespräch mitläuft aber kaum jemand bewusst steuert Deinen inneren Zustand
00:00:36: Genau Denn ob du aus dem Erwachsenen ich, dem Eltern Ich oder dem Kind Ich sprichst, man hört es sofort.
00:00:43: Und das Spannende ist?
00:00:44: Du kannst was ändern!
00:00:46: Wenn du weißt worauf du achten musst.
00:00:49: Ja Alexandra Kannst du uns die drei Ich-Zustände einmal kurz erklären und kurz greifbar machen gerade für die Bedeutung im Business Kontext.
00:01:02: Die drei Ichzustände kommen aus der Transaktionsanalyse.
00:01:04: Die hat mir ja schon ein paar mal so ein bisschen erwähnt.
00:01:08: Wenn ich mit Klienten arbeite, male ich die immer aufs Whiteboard.
00:01:12: Also stell dir bitte mal drei Kreise untereinander vor.
00:01:16: Im mittleren Kreis steht das Wort Erwachsen im oberen kreis Eltern und im unteren kres Kind.
00:01:25: Das sind so die drei Ich-Zustände, dass Eltern Ich, das Erwachsen Ich und das Kind Ich Und diese drei Ich Zustände schwingen immer mit.
00:01:33: wir sind immer in irgendeinem dieser drei Zustände.
00:01:36: Wenn wir kommunizieren?
00:01:37: Genau,
00:01:38: auch mit uns selber!
00:01:40: Das ist ganz... also nicht nur in der Kommunikation mit anderen sondern auch intern.
00:01:47: Erwachsene.
00:01:48: ich ist das, sag' ich immer, dass wenn wir beide uns jetzt unterhalten oder wenn ich mit einem Coaching spreche, wenn ich eine Mitarbeiter spreche Also ich bin dann im Erwachsenen nicht von erwachsenen Ich zu erwachsen und ich Dann kommt vielleicht irgendein Satz dahergeflogen der mich weg beamt Im wahrsten Sinne des Wortes Zum Beispiel?
00:02:07: Irgendetwas, was mich antriggert.
00:02:10: Kann zum Beispiel sein dass mein Gesprächspartner selber in den Kindichzustand fällt also plötzlich eine etwas rebellische Antwort gibt oder einer sehr unterwürfige Antwort.
00:02:20: Also angepasstes kind ich oder rebellisches kind ich hat zwei Varianten.
00:02:29: Wenn der andere so reagiert kann es sein das ich dann in dem Moment angetriggerd wird werde.
00:02:35: Das heißt jemand reagiert ein bisschen rebellisch bis hin trotzig Gibt mir eine schnippische Antwort und zack gehe ich zum Beispiel ins kritische Alter nicht.
00:02:46: Also so redest du nicht mit mehr Freunden!
00:02:49: Ja, das kann ja schon.
00:02:50: zum Beispiel wenn ich es jetzt mal auf ein Business-Kontext beziehe... Kann das ja zum Beispiel bei einer Delegation so sein dass du ne Aufgabe verteilst?
00:02:59: Und dann gegenüber sagt nee also das schaffe ich nicht mehr.
00:03:03: Genau.
00:03:04: Und zwar nicht mit einer
00:03:06: guten
00:03:07: Begründung aus dem Erwachsenen ich, sondern so wird es gerade
00:03:09: ein bisschen
00:03:10: frech.
00:03:11: Also das schaffe ich jetzt auch nicht mehr.
00:03:14: Kann also sein dass sich dann sofort ins kritische Eltern Ich falle und dann sage natürlich schaffst du das?
00:03:20: Das ist dein Job!
00:03:23: Ihr merkt schon das sind Sätze die tagtäglich fallen.
00:03:26: ja
00:03:26: und auch die Art und Weise das ist absolut normal Und das ist auch normal dass wir in diesen drei Ich zuständen Dass wir sie sehr schnell wechseln.
00:03:37: nochmal ganz kurz ein Zwischensatz, es ist auch keiner dieser Ich-Zustände falsch.
00:03:42: Genau die sind wichtig.
00:03:44: alle drei sind wichtig und in einer gesunden Beziehung und das ist auch damit meine ich auch Arbeitsbeziehungen also jetzt nicht nur Pachaschaften zu Hause sondern auch ArbeitsBeziehungen Also Chefmitarbeiter Kollege Kollegin völlig egal.
00:04:01: In einer gesunde Beziehungswechseln wir die Ichzuständer auch immer wieder mal ab.
00:04:07: Gut ist es, wenn man sich dann immer wieder auf Erwachsenen eben nicht trifft.
00:04:11: Aber das ist... Man darf auch mal ins kritische Alter nicht, ins nähernde Alter nicht gehen.
00:04:16: Also fürsorglich sein oder auch mal ein bisschen was fordern.
00:04:21: und man darf auch Mal kurz trotzig sein weil da gibt eine Grenze Und man darf einmal angepasst sein und sagen ja klar mache ich jetzt Völlig in Ordnung wenn man dich dann wieder auf erwachsendlich
00:04:32: trifft.
00:04:34: Wir brauchen den Wechsel weil dass auch Reiz
00:04:36: gibt
00:04:37: Und der Mensch hat drei große Hunger, Anerkennung, Reize und Struktur.
00:04:41: Wir brauchen den Reiz langweils doof!
00:04:45: Und damit setzt man auch Grenzen.
00:04:47: Damit setzt man Klarheit durch den Wechsel von den Nichtzuständen.
00:04:51: Mache auch mal Forderungen also fordert was ein.
00:04:54: das ist alles in Ordnung.
00:04:55: wenn man sich immer wieder auf Erwachsenenebene trifft ja und das gelingt nicht
00:04:59: immer würdest du sagen Erwachsenebene gleich Augenhöhe?
00:05:04: Genau Augenhöhen gleichberechtigt, auf Augenhöhe
00:05:09: vernünftig klar
00:05:12: gut durchdacht reflektiert.
00:05:15: Ja das gehört alles zu erwachsenen Leben eben nicht so aus dem Bauch raus.
00:05:22: Woran erkenne ich denn im Alltag?
00:05:25: dass Ich gerade Nicht Im Erwachsenen Ich Bin.
00:05:29: Was sind So Die Anzeichen?
00:05:36: In einem der Ich-Zustände in einem der oberen oder unteren Ich-Zustände zu verharren.
00:05:45: Also im älteren ich, kritisches nährendes Elternich oder im rebellischen angepassten Kind?
00:05:49: ich führt in den meisten Fällen nicht zur einer Lösung.
00:05:54: Also wenn ich da drin bleibe entsteht eher so eine Art Stack State vor allem dann wenn der andere die andere Person auch darauf reagiert.
00:06:03: also eine Transaktion stattfindet heißt halt Transaktionsanalyse.
00:06:08: und die vielleicht auch noch aneinander geraten.
00:06:11: Ja, kritisches Elternich mit rebellischen Kindlich.
00:06:14: Die geraten halt aneinander ist logisch das Streit vorprogrammiert und dann komme ich in den Streit rein Dann komme ich ein Spiel rein.
00:06:20: Also Spiel aus der Transaktionsanalyse ist nicht lustig gemeint.
00:06:24: Es sind so Schleifen die immer wieder passieren Und da gibt es keine Lösung.
00:06:28: Das ist nicht lösungsorientiert Und das merkt man halt auch schnell Dass wir jetzt wieder mal in etwa sind Wo wir... Da gibts einen kurzen Krach und man geht auseinander aber es ist nichts passiert Konstruktives.
00:06:43: Entsteht die Lösung immer nur im Erwachsenenich?
00:06:47: oder kann eine Lösung auch erfolgen, wenn ich in den Ich-Zustand meines Gegenübers gehe?
00:06:55: Nämlich zum Beispiel in das Kind ich.
00:06:59: Also mein Gesprächspartner sagt etwa mach mal das Beispiel von eben was wir aus dem Business
00:07:05: haben... Das mache ich jetzt nicht auch noch!
00:07:07: Also das machst du jetzt nicht.
00:07:11: Wann
00:07:15: kann es denn gehen, ist aber dann wieder Erwachsenen.
00:07:18: Wo habe ich die andere Person
00:07:19: abgeholt?
00:07:22: Im rebellischen
00:07:23: Kindlich
00:07:24: mit der gleichen Tonalität erstmal darauf geantwortet um dann...
00:07:29: Ich hab vielleicht ein kleines Beispiel.
00:07:31: Ja!
00:07:31: Ich hab ja auch die Transaktionsanalyse bei dir kennengelernt und ich erinnere mich an das allererste Mal als ich den meinen Ich-Zustand bewusst wahrgenommen und verändert habe.
00:07:47: Und das war mal wieder beim Tennis spielen.
00:07:51: Also ich war auf dem Tennisplatz, und neben uns war ein Basketballplatz.
00:07:56: Da hat ein Junge ungefähr so zehn, elf Jahre alt wollte mit seiner kleineren vier jungeren Schwester Basketball spielen.
00:08:06: Die hatte aber gar keinen Bock!
00:08:08: Dann hat der Junge angefangen die unter Druck zu setzen.
00:08:13: Spiel jetzt gefälligst mit mir Basketball.
00:08:14: Wenn du jetzt nicht mit mir spielst, dann sage ich Mama und Papa die sollen dir das Taschengeld
00:08:18: streichen.".
00:08:19: Und dann wurde es immer druckvoller und fieser...
00:08:23: Also auch Kinder wenden die Dreh ich zustande?
00:08:25: Genau!
00:08:27: Und irgendwann war ... Ich habe auch ein Bruder hat mich das getriggert.
00:08:33: Ich konnte da nicht mehr weg hören und dann hab' ich gesagt hey lass mal deine Schwester in Ruhe jetzt Also voll im...
00:08:44: kritischem Alter.
00:08:44: und ich.
00:08:45: Trifft auf kritisches Eltern nicht, jetzt bin
00:08:46: ich gespannt!
00:08:47: Und dann sagt der Junge, sie können mir gar nichts sagen!
00:08:51: Also switch sofort ins rebellische Kindich?
00:08:53: Genau.
00:08:54: Dann hab' ich weiter Tennis gespielt und dann fing er aber an nachzudenken und hat sich gerechtfertigt.
00:09:03: Ich wollte doch nur mit meiner Schwester Basketball spielen, die hatte einfach keine Lust.
00:09:09: Und dann habe ich zu meiner Partnerin gesagt, wir müssen mal kurz aufhören zu spielen.
00:09:13: Da hab' ich meinen Tennis-Schläger hingelegt und dann hab ich einen Jungen angeguckt.
00:09:18: zwischen uns war so ein großer Zaun und hab gesagt soll mir eine Runde zocken?
00:09:22: Sehr schön!
00:09:24: Wir beide!
00:09:25: Ich sag ja warum
00:09:26: nicht?!
00:09:26: Und dann hab'n mit dem Basketball gespielt und währenddich mit dem basketball gespielt habe... Hatte mir so von seinem Frust erzählt, dass er ja eigentlich nur mit seiner Schwester zusammen spielen will und er so traurig ist.
00:09:38: Dass sie jetzt da rumsitzen und keine Lust hat und so... Und dann haben wir zehn Minuten gespielt und dann war die Stimmung auch wieder gut.
00:09:50: Also ruhig reingehen in den Ich-Zustand des anderen ganz kurz?
00:09:53: Ja!
00:09:54: Und dann abholen.
00:09:56: Wenn ich diese Situation, die du gerade mit dem Bass gibst Beispielen erzählt hast, mal Übertrage wieder auf Business-Kontext.
00:10:02: Kriegen wir das ganz häufig gerade im Handwerksbereich mit oder Produktionsbereich immer wenn es darum geht mit Azubis zu arbeiten?
00:10:10: Das ist ja spannend!
00:10:11: Da kommen die
00:10:12: Meister, die Monteure, die kommen aus ihrem kritischen Elternichtzustand nicht heraus und wundern sich dann über die Reaktion der Azubi's, die natürlich von angetrigert sind.
00:10:25: aber für erwachsene Menschen Also Erwachsene meine ich jetzt ältere Menschen.
00:10:31: Es ist häufig ganz schwierig auf einen Erwachsenen-Ich zu gehen mit einer jüngeren Person und das ist so wichtig, weil das ist ja eine Abwertung wenn ich es nicht tue.
00:10:44: Wenn ich mit einem siebzehn-, achtzehnjährigen permanent im kritischen Eltern-Ich spreche wird er ja immer abgewertet an seiner eigenen Erwachnung sein oder in seinem Werte als Mensch und entsprechend sind die Reaktionen Das heißt, die werden auch immer ein bisschen rebellisch sein und dann Dienst nach Vorschrift machen oder Sachen extra nicht verstehen.
00:11:05: Ja, in unserem Kreislauf
00:11:06: drin.
00:11:08: Und besonders schwierig wird das im Moment weil die gesamte Gesellschaft ein kritisches Eltern-Ich hat zu unserer jungen Generation.
00:11:15: Genzi!
00:11:16: Ja,
00:11:17: und das ist ja schon eine Massenhypnose.
00:11:20: Wahnsinn ne?
00:11:21: Wo eine komplette Generation abgewertet wird.
00:11:23: und dann wundern wir also... Ich bin sechsundfünfzig.
00:11:27: Meine Altersgruppe sich, dass die Jugendlichen so reagieren wie sie reagieren.
00:11:32: Dabei steckt da ja das gleiche Potenzial drin was in meiner Generation in der Jugend steckte oder vor fünftausend Jahren.
00:11:41: Das ist nicht nur im persönlichen Gespräch gibt es diese Transaktionsanalyse, die geht auch übergeordnet in der Gesellschaft.
00:11:49: Global sozusagen.
00:11:52: Das muss die Führungskraft, Müssenverführungskräfte an einer eigenen Nase
00:11:59: packen.
00:12:01: Und wenn ich lerne, von Erwachsenen nicht zu Erwachsenden nicht gerade auch mit Matsubi zu sprechen dann kann der sich auch verändern.
00:12:07: Natürlich!
00:12:08: Dann kann er auch ins Erwachsene-Ich kommen und eben Dinge vernünftig tun.
00:12:14: Das ist schon so eine praktische Anwendung im Business.
00:12:20: Ja ganz wichtig.
00:12:21: Also Meister sagt du gehst jetzt da rein und klebst die Steckdosen ab.
00:12:28: Hast ja schon mal gelernt muss ihr jetzt Muss ja jetzt können.
00:12:32: Und die reden hier auch auf dem Bau, so ist ja völlig in Ordnung.
00:12:36: Wenn man wieder zurückkommt, bedanklich.
00:12:38: Jetzt geht er zu mir rein und ist angefressen über den Ton... ...und klippt von zehn Steckdosen halt zwei ab!
00:12:46: Dann kommt der Meister und sagt da was mit den Steck Dosen her?
00:12:48: Ja ich hab' sie doch abgeklebt.
00:12:52: Und dann bleiben die die ganze Zeit.
00:12:53: Dann bleiben die in diesem...
00:12:55: Beiden nicht so schlecht.
00:12:56: Genau.
00:12:58: Das ist
00:12:59: tagtäglich.
00:13:00: Und da kommt man raus, wenn wir sich hören nach einer Technik von dir.
00:13:05: Ich werde dich fragen wie macht
00:13:06: man das?
00:13:08: Vielleicht auch über Stimme Wenn man sich das bewusst macht als wer spreche ich gerade, als wer denke ich gerade?
00:13:16: Wie alt bin ich?
00:13:18: und wenn jemand sich anhört wie mein achtzigjähriger Opa Ist doch schon mal ein Idiot, da wird er grad im kritischen Eltern nicht.
00:13:26: Ja auf jeden Fall.
00:13:29: Dreißigjährige Führungskraft sich anhört wie mein achtzigjähriger
00:13:32: Opa.
00:13:32: Das
00:13:34: hatte ich auch.
00:13:35: meine Führungskraft hier wirklich... Also der war so ständig im kritischem Alter nicht, dreißig Jahre alt.
00:13:40: Ich hab das ja noch anders gelernt!
00:13:42: Es ist okay?
00:13:48: Wann denn in den fünftiger Jahren?
00:13:53: Kannst du denn... gibt es so typische Situationen in Führung oder Verkauf auch, die das Kind ich oder das Eltern nicht triggern.
00:14:05: Also gibt es da so konkrete Fallbeispiele?
00:14:09: Ja
00:14:10: ganz oft.
00:14:10: Ich nehme als Verkaufen wenn der Verkäufer das Gefühl hat die andere Person ist höher gestellt.
00:14:21: also du bist Verkäufer und gehst in eine Firma und verkaufs ein Geschäftsführer was vielleicht von einem großen Unternehmen
00:14:27: Und
00:14:27: dann fühlt man sich plötzlich
00:14:28: klein.
00:14:29: Okay, kennt
00:14:30: ich.
00:14:32: Kommt in das Gebäudereien... Das hat vielleicht massiven Hochstatus, hohe Räume und Pauszeichnungen und fühlt sich dann klein.
00:14:39: Wird sofort getriggert.
00:14:41: Oh Gott!
00:14:41: Kann nicht das hier?
00:14:43: Und es sind gestandene Verkäufer.
00:14:45: Das geht ganz schnell.
00:14:48: Genau so Führungskräfte kann eine Superführungskraft sein.
00:14:51: zum Team auch zu dem eigenem Vorgesetzten Wird dann aber vielleicht mal gerufen zum Vorstand.
00:15:01: Zack, wird kindlich angetriggert.
00:15:04: Das passiert dann aber eher durch die inneren Dialoge richtig?
00:15:06: Genau!
00:15:08: Das ist
00:15:09: so
00:15:10: intern, da ist plötzlich jemand, der es mir vermeintlich höher gestellt und dann wird man ganz klein in Prüfungssituationen.
00:15:20: Ganz häufig, ne?
00:15:21: Geht ganz häufig das Kind
00:15:22: ich an.
00:15:23: Also es ist ja kaum jemand der eine Prüfungssituation kritische Eltern nicht anmacht höchstens mit sich selbst und sich dann selber schimpft.
00:15:32: Ja okay, dann wieder im inneren Dialog was passiert dann?
00:15:38: Dann wird man noch kleiner weil da ist man ja auch abgelingt inhaltlich bis hin zum blackout.
00:15:46: also das geht einfach unfassbar schnell.
00:15:49: dass kann ein satt sein das kann einen ein Ton sein den die andere Person sagt die einen früher erinnert.
00:15:56: ich habe immer mein Beispiel mit dem Stern runzeln.
00:15:59: Wenn einer meiner Teilnehmer die Stirn runzelt, werde ich sofort weggebiemt.
00:16:03: Bin ich acht Jahre alt?
00:16:04: Meine Oma schimpft mich.
00:16:06: Weil sie hat immer die Stirne gerunzlt wenn sie mich geschimpft hat.
00:16:09: Ja.
00:16:09: Stirnrunzeln bedeutet für mich Schimpfen.
00:16:12: Zack!
00:16:13: Bin ich eight Jahre alt.
00:16:15: Mein angepasstes Kind, ich gehe an und denke jetzt muss dem Teilnehmer gefällig sein.
00:16:20: Wenere Antreiber sei gefälligt... Ich rede hier gerade unsern, ich muss ganz schnell beschwichtigen.
00:16:26: Okay, verstehe.
00:16:27: Also habe ich mittlerweile im Griff gar keine Frage, aber wenn ich was als Trainings angefangen habe war das echt ein Thema?
00:16:34: Jetzt nimmst du mal das Beispiel!
00:16:36: Ja, aber jetzt wo du das sagst... Es ist ja auch so und da gibt es ja ganz viele Übungen zu die du auch machst in deinen Trainings um rauszukristallisieren in welchem dieser Ich-Zustände ich mich besonders häufig bewege.
00:16:56: Da gibt's ja oft so einen
00:17:01: beliebteren, in dem man immer wieder automatisch
00:17:03: reinrutscht.
00:17:04: Und das ist ja schon ein super erster wichtiger Schritt, das erstmal rauszufinden.
00:17:09: Also es
00:17:10: gibt Kriterien für die Ich-Zustände und wir haben jetzt schon über viele Kriterie noch gesprochen.
00:17:17: Kritisches Eltern ich klingt auch so.
00:17:21: Das ist autoritär... von oben herab, der Oberlehrer.
00:17:27: Ich weiß es besser und ich berichte dir
00:17:30: jetzt.".
00:17:31: Und das hat häufig auch ... spielt natürlich die Tonalität eine Rolle, auch die Körperhaltung und auch das was gesagt wird.
00:17:40: Also ich mach' das jetzt schon seit dreißig Jahren nicht, werde das wohl besser wissen als du?
00:17:45: Klingt dann auch so!
00:17:46: Ich übertreibe jetzt ein bisschen aber Menschen reden ja tatsächlich so.
00:17:51: Und entsprechend bei den anderen Ich-Zuständen Das ist eine Möglichkeit, das zu reflektieren.
00:17:58: Wie habe ich möglicherweise gerade geklungen?
00:18:01: Unfassbar hilfreich ist es mit einem Sparring-Partner zu machen.
00:18:04: Ja absolut!
00:18:05: Also jemand anders... wenn du jemandem anderen die Erlaubnis gibst dir das wiederzuspiegeln.
00:18:13: so lernt man's auch am besten.
00:18:14: Du bringst es einer anderen Person bei einen Partner zum Beispiel oder wenn man ältere Kinder hat macht auch Spaß mit denen und malts das halt auf und zeigst dem wie das ist.
00:18:24: und dann sagst du Wenn wir mal nicht weiterkommen, dann lass uns doch mal gegenseitig an die Ich-Zustände erinnern.
00:18:30: Welchen Eindruck hast du gerade?
00:18:31: Ja!
00:18:32: Er hat eine gute Idee.
00:18:34: Aber
00:18:34: die erste Übung ist wirklich sich tagsüber mehrmals zu fragen wer bin ich grade und wer alt bin ich.
00:18:40: Vielleicht so mit einer Uhr das zu stellen und regelmäßig zu fragen.
00:18:44: Auf jeden Fall.
00:18:45: Sich das anzugewöhnen.
00:18:50: Okay Ich weiß nicht, ob wir es gerade schon so konkret beantwortet haben.
00:18:54: Ich stelle die Frage jetzt einfach trotzdem noch mal.
00:18:57: Warum Eskalierengespräche?
00:18:59: So schnell wenn zwei falsche in Anführungsstrichen ichzustellen aufeinandertreffen!
00:19:06: Die verstehen sich nicht im Basten, sondern das Wort ist... Was angetriggert wird sind alte Muster aus unserer Kindheit.
00:19:13: Das was wir mal gelernt haben, die Art und Weise der Kommunikation, die wir halt gelernt
00:19:18: haben.
00:19:19: kritischen Eltern, ich spreche, spreche.
00:19:22: Ich eigentlich aus der Sicht meines Vaters oder meiner Mutter?
00:19:27: Zum Beispiel.
00:19:28: Oder an Bezugspersonen, Lehrerinnen.
00:19:32: So jetzt sprichst du aber mit einem erwachsenen Menschen und er fühlt sich automatisch abgewertet.
00:19:39: also es wird zwar das Kind ich angetriggert da wird auch so reagieren.
00:19:43: gleichzeitig schwingt ja mitmoment ich bin noch selber erwachsen.
00:19:45: wie redet der mit mir?
00:19:48: Das sind alles unbewusste Prozesse.
00:19:50: Es geht unfassbar schnell!
00:19:51: Ja,
00:19:52: das heißt der Wechsel dieser Ich-Zustände gerade wenn man ins Eltern-Ich geht, geht auch immer mit Abwertungen einher.
00:20:01: Es gibt die drei großen Hunger Anerkennung Reize und Struktur.
00:20:05: Das heißt hier wird dann der Hunger nach Anerkennen abgewertet.
00:20:09: Die Anerkennung dass ich ja eine erwachsene Person
00:20:13: bin
00:20:14: und auch eine Meinung habe oder weiß wie es geht, oder meine eigenen Fehler machen muss.
00:20:20: Das wird immer irgendetwas abgewertet und das ist natürlich bitter Böse und dann entsteht
00:20:25: Streit.
00:20:27: Nur
00:20:28: der Streit ist eigentlich auf einer ganz anderen Ebene und da ist dein Basketball Beispiel so gut.
00:20:35: Der Junge streitet mit seiner Schwester und fossiert das
00:20:40: auch.
00:20:41: also reizt die ja richtig weil er eigentlich traurig ist Aber er kann seine Traurigkeit nicht äußern, weil er es nicht gelernt hat.
00:20:49: Also machte er das auf der Ebene?
00:20:50: Ja!
00:20:52: Und das haben wir so gut wie immer.
00:20:53: Seine Intention war... Ich möchte auch eigentlich nur spielen und ein bisschen Glück haben und glücklich sein, dass man seine Intention...
00:21:02: Eigentlich wollte er Gemeinschaft.
00:21:04: Gemeinschafters ist gut.
00:21:05: Er wollte Gemeinsschaft als Intention, also was er damit sicherstellen wollte, konnte das aber so nicht äussern.
00:21:13: Die Schwester hatte andere Bedürfnisse.
00:21:16: Also fängt da so ein Spiel
00:21:17: an.
00:21:20: Und wir werden auch noch darüber reden, wie man aus den Spielen rauskommt
00:21:23: bei einer anderen Folge.
00:21:23: Das ist jetzt aber auch meine nächste Frage an dich?
00:21:26: Ja gut!
00:21:26: Wie komme ich denn?
00:21:28: Also nicht wenn man raus kommt aus dem Spiel... Aber wie komme ich bewusst zurück ins Erwachsenen-Ich?
00:21:35: Wenn ich merke, ich bin jetzt gerade völlig in Rage oder mache mich grade total klein?
00:21:42: Das erste ist wirklich ganz banalatmen.
00:21:46: Also haben wir es wieder.
00:21:46: Da
00:21:47: brauchen wir Pause.
00:21:48: ja Lösungen brauchen Pause und da braucht man kurz eine Pause.
00:21:52: Und man braucht die innere Erlaubnis zu sagen, wir hören jetzt mit diesem Gespräch auf.
00:21:58: also wenn es bei einem Dialog geht um eine Transaktion mit anderen Wenn's der eigene Dialog ist auch da so stopp.
00:22:07: Das bringt mich jetzt gerade nicht weiter.
00:22:08: ich schreibe den Gedanken jetzt auf also externalisier denen was auch immer.
00:22:12: aber man braucht ne Pause.
00:22:14: Einmal tief durchatmen und dann gibt´s ein Mantra und das heißt Wenn ich Erwachsen denken könnte, was würde ich dann sagen?
00:22:25: Sehr gut.
00:22:26: Ja sehr gut
00:22:27: und das ist wirklich ein Mantra.
00:22:28: Das muss man sich so oft sagen bis ein erwachsender Satz herauskommt.
00:22:32: Das ist manchmal ein bisschen zäh dauernd weil man immer wieder ja...
00:22:36: aber ich habe doch recht!
00:22:39: Ich will das doch jetzt.
00:22:40: Warum muss ich das jetzt machen?
00:22:41: Also es einer der häufigsten Antworten die mir Klienten angehen, warum muss ich mich denn jetzt hier an ändern oder anpassen?
00:22:48: Bleibt ihr halt drin.
00:22:48: Du kannst halt auch dein Gegenüber nicht ändern!
00:22:52: Aber wenn du es schaffst, in das Erwachsenen nicht zu kommen...
00:22:54: Hat die andere Person auch eine Chance?
00:22:56: Genau.
00:22:57: Dann kommt ihr aus dem Spiel raus.
00:22:59: Also durchatmen und an das Mantre anmachen.
00:23:01: Wenn ich erwachsen wäre was würde ich dann sagen?
00:23:04: Was würde ein erwachsener Mensch dazu sagen?
00:23:08: Wenn ich jetzt wirklich reflektiere Ja so Muss man sein eigenes Mantre herausfinden.
00:23:16: Der Grundgedanke ist, wie würde ein Erwachsener Mensch reagieren?
00:23:20: Hilfreich ist es wenn man sich dann einen Vorbild nimmt.
00:23:23: Kennst du irgendjemanden aus deiner Umgebung der auch in stresshaften Situationen cool bleibt?
00:23:29: Ja das hilft total!
00:23:30: Und was würdet die Person jetzt tun?
00:23:32: Siehst
00:23:35: du
00:23:36: so eine Blaupause suchen?
00:23:37: So eine Blaupause?
00:23:38: ich habe ne Blau-Pause.
00:23:41: Wenn's mit der Technik nicht funktioniert vor Trainings
00:23:44: Okay
00:23:46: Weil ich werde total aufgeregt.
00:23:48: Ich bin ja wirklich nicht so technikaffin.
00:23:50: Eigentlich ein Glaubenssatz, den ich gar nicht mehr sagen darf weil ich habe ja ganz viel geschafft in letzter Zeit.
00:23:53: Wollte ich gerade
00:23:54: sagen da hat sich einiges verändert!
00:23:56: Genau okay.
00:23:59: gleichwohl das ist für mich immer einen Angang und wenn dann die Technik nicht steht von im Training dann werde ich auch ein bisschen nervös.
00:24:04: meine Blaupause ist unser Trainer Kollege Jan Steffen den ich erlebt habe im Training dass er einfach der bleibt sowas vom cool und sagt dann ok was jetzt der nächste Schritt?
00:24:14: Und der ist auch noch witzig dabei.
00:24:16: Genau!
00:24:16: Der kann aus so einer echt angespannten Situation.
00:24:19: hat er noch seinen Humor
00:24:20: an.
00:24:20: Ja, total.
00:24:22: Absolut Blaupause für mich in so einer Situation.
00:24:28: Okay... Das heißt es geht weniger um den Inhalt als um den Zustand, aus dem ich spreche?
00:24:38: In den meisten Fällen weil der Inhalt ist sowieso oft falsch.
00:24:41: Also nehm das Basketball Beispiel von dem Jungen.
00:24:45: Der Inhalt war Ja, der Streit mit den Milchien.
00:24:48: Aber eigentlich ging es ja etwas
00:24:49: anders.
00:24:50: Und wenn man dann den Zustand rausfindet kann man's verändern und kommt in die Lösung.
00:24:56: So jetzt wollen wir doch mal wissen wie man das mit der Stimme macht?
00:24:58: Ja
00:25:01: gerne!
00:25:03: Also ein bisschen was habe ich ja schon gesagt vor allem auch was so zum Beispiel das kritische Eltern Ich ausmacht Wenn man mal die einzelnen Nichtzustände durchgehen.
00:25:13: Du hast ja viel Erfahrung damit dass in Trainings und in den Einzelcoachings zu machen mit den Leuten.
00:25:19: Wie ist es aus deiner Sicht?
00:25:20: Wie klingt da die Stimme, woran erkenne ich das?
00:25:23: von innen oder von außen?
00:25:25: Man kann so sagen dass jeder Ich-Zustand seinen eigenen Sound hat.
00:25:30: Das ist eine Buchüberschrift.
00:25:35: Sensational!
00:25:37: Kritisches Elternich zum Beispiel klingt angespannt, druckvoll.
00:25:43: Also wenn ich so spreche, dann ist meine Stimme nicht mehr klar und nicht mehr weich.
00:25:48: Sondern da ist ganz viel Druck drin.
00:25:52: Die Stimmenbänder sind total zusammengequetscht!
00:25:55: So kann man sich das vorstellen.
00:25:56: Sie schließen viel zu fest.
00:25:59: Da geht dann wirklich... Wenn ich jetzt normal mit dir spreche Dann sind meine Stimmbänder zwar geschlossen Aber da geht in der Mitte, man nennt das Stimmritze Geht Luft durch Und das hört man.
00:26:12: Das macht die Stimme weich, das macht sie aber nicht hauchig.
00:26:20: und wenn ich in so einem erregten Zustand bin von den kritischen Eltern, dann fällt es sofort weg weil du hast viel mehr Spannung im Oberkörper
00:26:28: bis zum Bauch habe ich gerade gesehen Ich mache
00:26:31: Feuste gerade
00:26:32: und meine
00:26:32: Schulden sind oben gezogen und das äußert sich sofort auf die Stimme.
00:26:39: So hart, stakkato auch eher ein bisschen abgehackter
00:26:45: Oh, und näherendes Eltern nicht.
00:26:47: Also nährendes Eltern ichs hab ich vorhin gar nicht so erwähnt dass das Fürsorgliche
00:26:52: Genau das ist.
00:26:53: ähm näherndes Eltern.
00:26:54: Ich würde zum Beispiel sagen ach komm ich mach das eben für dich.
00:26:59: Was hörst du wenn ich das sage?
00:27:00: Ganz weich
00:27:01: genau Viel weicher als immer Erwachsenen ich
00:27:06: viel weicher ja Ja es Ist auch oft noch So ein Tick Bevormundung mit drin.
00:27:11: Genau Das ist nämlich Auch Nicht Auf Augenhöhe
00:27:15: Ich mach das eben für dich.
00:27:16: Und was mitschwingt, dass du sagst mal Subtext ist... ich weiß ja, dass Du das nicht so gut
00:27:21: kannst?
00:27:21: Genau!
00:27:25: Das ist auch von oben herab aber es ist halt weich und umsorgend.
00:27:35: die Stimme ist sanft überhaupt nicht druckvoll, also für sorglichen Eltern.
00:27:42: ich wird nicht geschrien oder auch nicht staccato gesprochen.
00:27:48: Es ist eher langsamer
00:27:52: und trotzdem massiv autoritär?
00:27:55: Ja, denn ich
00:27:57: versuch das gerade noch ein bisschen zu greifen weil es ist nicht dass so angepasst.
00:28:04: Ich mache das für dich, weil du keine Zeit hast.
00:28:09: Das wäre eher angepasstes Kind.
00:28:10: Genau, das meine ich.
00:28:11: Und das ist aber... Guck mal was mit deiner Sprechmelodie passiert gerade?
00:28:15: Quitschiger!
00:28:16: Nee,
00:28:17: sagt es nochmal so wie du es gerade gesagt hast.
00:28:20: Ich mach'
00:28:22: das für dich.
00:28:23: Ah ja, ich geh nach oben.
00:28:23: Du gehst nach
00:28:24: oben?!
00:28:24: Ja.
00:28:25: Im fürsorglichen Eltern ich mache das eben für Dich.
00:28:29: Dann geht's nach unten.
00:28:30: Das ist eine klare Aussage.
00:28:34: Nur schön verpackt.
00:28:35: Also
00:28:36: diese klare Ausage kommt durch den Punkt.
00:28:38: Ja, man redet trotzdem auf den Punkt.
00:28:41: Und das machst du nicht im angepassen Kind ich.
00:28:45: Da entsteht immer ein Fragezeichen?
00:28:47: Das haben wir in Business ganz häufig gerade auch im Pitch also wenn Verkäufer auf Führungskräfte eigentlich was einfordern aber es je immer eine Frage stellen.
00:28:59: Also die machen sagen dem Kunden den Nutzen oder dem machen wir's mal mit dem Preis ist einfach so.
00:29:07: mein Produkt kostet Zwarhundfünfzig Euro?
00:29:12: Ja.
00:29:12: Angepasst das Kind hier.
00:29:13: Ja, komplett.
00:29:15: Dann hab ich's wieder...
00:29:16: Und auch was man gerade sehr schön in deiner Stimme gehört... Ich sag Mann aber ich meine eigentlich mich!
00:29:21: Ich habe das ja schon in deine Stimme gehört.
00:29:25: Da ist so ein Knarzen drin.
00:29:28: Also der Preis liegt so bei achthundertfünfzehn Euro?
00:29:34: Das ist auch nicht klar und auch nicht tragfähig.
00:29:37: Es ist auch eher ein bisschen nach innen gesprochen.
00:29:41: Angepasstes Kind zieht sich eher zurück.
00:29:45: Und das passiert auch wirklich mit der Stimme, und dem Körper.
00:29:50: Der Resonanzraum verändert sich.
00:29:52: Also du hast gerade die Schulter... ich auch, ne?
00:29:54: Als ich daran gedacht habe, die Schultern so ein bisschen zurückgenommen hier, wo man sieht, Oberkörper geht nach
00:29:58: hinten.
00:29:58: Ja.
00:29:59: Schultern bleiben vorne so.
00:30:01: Genau!
00:30:01: Die Schultern werden eher nach vorn geschoben.
00:30:03: Der Oberkörper geht nach Hinten, so der Brustkorb.
00:30:09: Was haben wir denn noch?
00:30:10: Rebellisches Kindlich
00:30:12: Rebellisches Kind ist total trotzig.
00:30:15: Du hast
00:30:15: passiert mit den Stimmbändern!
00:30:18: Die werden so ein bisschen... Es ist anders als im kritischen Elternich, weil im rebellischen Kind ich es auch Druck drin aber... Ich weiß schon
00:30:27: was ich tue.
00:30:28: Genau, aber es ist trotzdem nicht so dass die Stimmmänner so festgeschlossen werden wie im kritischem Elternich sondern es ist eher so ein bischen... Ist das auch gepresst?
00:30:41: So ein bisschen übersteuert.
00:30:45: Ach, erzähl mir doch nix!
00:30:47: Weißt du was ich meine?
00:30:48: Aber das ist nicht so wie im kritischen Eltern-Ich... Nee, du erzählst mir gar nichts.
00:30:55: Der Unterschied ist total klar hierbei.
00:30:58: Lustig ist das oder interessant ist es jetzt mal in Worte zu fassen, was diesen Unterschied ausmacht.
00:31:05: Da ist dann das kritische Eltern-Ich der Sound doch noch klarer
00:31:12: Und mehr auf dem Punkt, im Rebellation ist trotzdem ein ganz kleinen Tick nach oben.
00:31:17: Genau weil das dieser Trotz ist der damit schwenkt.
00:31:24: Cool!
00:31:25: Habe ich noch nie drüber
00:31:26: nachgedacht.
00:31:31: Das hilft ja auch.
00:31:32: also wenn du dich selber du liebe Zuhörer zuhören wenn du Dich selber damit beschäftigst wie klingt denn da meine Stimme und wie mache Ich meine Stimmel?
00:31:41: Ja
00:31:42: Das war die spannendste Frage mit Stimmträmen.
00:31:44: Und
00:31:44: noch eine spannende Frage, klingt meine Stimme überhaupt unterschiedlich?
00:31:51: Denn wenn du eine Person bist bei der die Stimmenwände nicht richtig schließen zum Beispiel, hast du immer Luft im Ton und wenn du immer hauchig sprichst dann kann das dazu führen dass du immer so klängst als wärst du entweder in fürsorglichen Elternnicht oder im angepassten Kind dich je nach Sprechmelodie.
00:32:10: egal was deine Haltung ist
00:32:14: braucht man sich nicht wundern, wenn Mitarbeiter das nicht tun, was man sagt.
00:32:17: Genau!
00:32:18: Also die Delegation gar nicht verstehen?
00:32:19: Ganz genau!
00:32:25: Was wollte ich eigentlich gerade sagen?
00:32:28: Du denkst grad noch über etwas anderes nach.
00:32:29: Ja, genau.
00:32:31: Was es mir bringt... Wenn ich über die Stimme nachdenke und was tue ich?
00:32:37: wie mache ich meine Stimme, bringt mich das also grade in einem Kurz nach einer konflikthaften Situation.
00:32:45: In der konfliktaften Situation wirst du es nicht schaffen, aber danach in der Reflektion... Also nicht nur darüber nachzudenken dieses Mantra anzumachen wie alt bin ich gerade?
00:32:55: Sondern wir habe ich grade meine Stimme benutzt und das bringt dich in eine Metaperspektive.
00:33:01: Und dann kommst du aus diesem Film raus.
00:33:03: Weil
00:33:04: da dann wirklich drüber nachdenkst was tue ich hier gerade und wie kann ich's beim nächsten Mal anders machen?
00:33:09: Ja
00:33:11: ganz genau!
00:33:12: Deswegen ist es auch so hilfreich, sich da mit der eigenen Stimme zu beschäftigen.
00:33:19: Ich habe gerade eine neue Kundin.
00:33:22: Mit ihr hatte ich diese Woche ein Beratungsgespräch und da ging es erst mal darum rauszufinden was ihre Wünsche sind und warum sie Stimmtraining machen möchte, was sie für Schwierigkeiten hat.
00:33:32: Und sie erzählte mir das Problem hat dass sie total oft heiser wird wenn sie spricht und das auch während sich spricht.
00:33:44: Sie ganz auf das Gefühl hat, dass es im Hals angespannt ist als hätte sie so ein Kloß im Halt.
00:33:50: Globus-Syndrom?
00:33:52: Ja!
00:33:52: So heißt das
00:33:53: genau.
00:33:54: Und das hört man also.
00:33:57: die Anspannung in ihrem Hals hört man während sie spricht.
00:34:03: Das ist zum Beispiel bei ihr.
00:34:05: könnte das sein, dass sie fälschlicherweise einen Ichzustand vermittelt, indem sie gar nicht sein will beziehungsweise in dem Sie von ihrer Haltung her eigentlich gar nicht ist.
00:34:19: Das heißt, ihr redet immer aus dem Alter nicht zu den Leuten?
00:34:22: Du hast möglicherweise was ja so ein bisschen gepresst ist.
00:34:26: Ja
00:34:26: ich würde eher Kind-Ich sogar sagen.
00:34:29: Okay.
00:34:29: Ja genau es ist halt nicht frei die Stimme in der Schwingung nicht frei.
00:34:33: und damit Da kommen wir wieder zu dem Beispiel, was ich mal genannt habe mit dem Pianist.
00:34:41: Wenn du keine Variation in deiner Stimme hast, wenn du nur fünf Töne von acht und achtzig Tasten benutzt dann ist es schwieriger diese Ich-Zustände zu unterscheiden.
00:34:55: Ach so!
00:34:55: Ja jetzt
00:34:56: war...
00:35:00: Dann brauchst du mehr die innere, also den dieser andere Ebene.
00:35:04: wie alt bin ich denn gerade nicht?
00:35:05: das sage?
00:35:07: Ja und du brauchst?
00:35:08: Stimmt Training.
00:35:09: Ja, genau!
00:35:10: Du brauchst die Funktionale... Wie heißt es denn?
00:35:17: Du brauchste das Funktional, du brauchste die Technik.
00:35:21: Das erkenne ich daran wenn meine Gesprächspartner immer grundsätzlich nicht das tun was ich eigentlich meine oder wenn's immer wieder zu Streit kommt oder zu Missverständnissen in der Kommunikation Oder
00:35:30: du das Gefühl hast du bist ständig überhört.
00:35:35: In Meetings haben wir ganz oft
00:35:37: Ja,
00:35:44: jetzt haben wir ganz viel über die anderen beiden Ich-Zustände gesprochen.
00:35:48: Die wichtig sind aber mitunter eben auch dysfunktional.
00:35:53: Wie komme ich denn dann ins Erwachsenen nicht?
00:35:55: Wie klingt das und wie komme ich
00:35:56: dahin?
00:35:58: Du hast es ja eben schon mal gesagt erst einmal Pause machen.
00:36:00: Das würde ich mit ganz vielen Ausrufzeichen nochmal unterstreichen.
00:36:05: Also wir brauchen schon die ganzen Geschichten aus der Staffel
00:36:07: eins.
00:36:07: Das geht nicht anders!
00:36:09: Jetzt machen wir erstmal Ausatmen.
00:36:10: Genau.
00:36:11: Pause machen, ausatmen... vielleicht kurz einen Schluck trinken, wirklich mal zulassen dass im Moment nichts passiert.
00:36:23: Sich das erlauben, dass das Gespräch jetzt erstmal eine Pause hat.
00:36:29: Das Erwachsenen-Ich hat auch ein eigenes Sound und das Erwachsenden-Ich klingt klar!
00:36:36: Die Stimme schwingt ausgewogen.
00:36:38: wir haben darüber gesprochen über den Resonanzraum über Kopfstimme und Bruststimme.
00:36:45: Das ist ein gutes Mischverhältnis.
00:36:46: Die Stimme klingt nicht so hoch, nicht zu tief, die ist nicht monoton sondern lebendig und sie ist nicht wertend.
00:36:58: Also ich habe nicht mehr irgendwas von irgendwas Lehrerhaftes im Ton oder irgendetwas in Fragestellendes.
00:37:07: Es ist eher erklärend
00:37:08: Genau.
00:37:11: Gleichwohl kann ich auch
00:37:13: Da
00:37:13: Emotionen transportieren.
00:37:14: Ja, natürlich.
00:37:15: Darum geht es nicht?
00:37:15: Natürlich!
00:37:16: Und das ist ganz wichtig, dass wir wechseln viele... ...wachsend
00:37:19: ich als Nachrichtensprecher.
00:37:23: Aber ich kann ja von Erwachsenen sagen, ich bin traurig oder ich bin gerade wütend.
00:37:29: Du kannst auch aus dem Erwächsen ich heraus sagen, das ist mir wichtig und wir müssen das so machen weil sonst nicht anders funktioniert.
00:37:43: Ja du bist auf Augenhöhe mit deinem Gegenüber, indem du dich klar ausdrückst.
00:37:51: Und mit Klar mein ich auch den Sound.
00:37:55: Du sprichst nicht hauchig?
00:37:57: Du sprischst aber auch nicht mehr zu viel Druck.
00:37:58: das ist alles nicht erwachsenenlich.
00:38:01: Das ist dann so wie du es vorher gemacht hast.
00:38:03: also klarzusprechen diese Mischung aus dem Kopf und Bruststimme das wirkt so war rein.
00:38:11: Total ja und was im Erwachsenen nicht auch nicht passiert.
00:38:16: man Gerät nicht in rechtfertigungsschleifen.
00:38:21: Man erklärt nicht so viel im Erwachsenen, ich.
00:38:25: Das ist auch noch mal wichtig?
00:38:26: Ja!
00:38:28: Also gerade für Menschen die nicht so gut auf den Punkt kommen, die ganz viele Schleifen drehen und
00:38:33: das
00:38:34: nochmal erklären...
00:38:35: Und da kommen wieder die Pausen ins Spiel, Pausensulassen.
00:38:39: Ich erlaube mir pausen zu machen.
00:38:43: Und dann kurz vielleicht noch kurz reflektieren.
00:38:45: okay als Erwachsener brauche ich mich ja auch nicht rechtfertigen.
00:38:48: Was macht der das innere Kind?
00:38:56: Das Wort ist so komplex, das ist vielschichtig.
00:38:59: Total!
00:39:00: Ja
00:39:00: und auf jeden Fall eben, wenn man ansetzen kann um Führung oder Verkauf auch wirklich zu verfeinern, zu verbessern.
00:39:09: Ist ja immer ganz spannend.
00:39:10: So ein Verkäufer seit dreißig Jahren macht
00:39:12: er schon seit drei Jahren was.
00:39:15: Wie wär's in einem kleinen
00:39:17: Tick leichter?
00:39:19: Allein wenn du deine Stimme besser in den Griff
00:39:21: kriegst.
00:39:23: Machst du es dir leichter.
00:39:26: Und gerade als Verkäufer, wenn man das seit dreißig Jahren macht, lohnt sich die Frage.
00:39:33: Wenn ich seit dreizig Jahren die gleiche Tätigkeit ausübe?
00:39:37: Vielleicht sogar die gleichen Produkte verkaufe?
00:39:41: Vielleicht ist es gut, wenn ich da nochmal drauf gucke ob meine Stimme da vielleicht noch mehr zum Einsatz kommen könnte, damit ich mein Verkauf lebendiger gestalte und mehr Abschlüsse mache.
00:40:01: Gerade nach so einer langen Zeit!
00:40:03: Ja, so wie du es gerade vorgemacht hast.
00:40:06: Manchmal ist das so dass man sich sowas angewöhnt.
00:40:09: So ein Ähe angewöhnt oder irgendwie sowas und das merkt
00:40:12: man gar nicht mehr.
00:40:13: Und dann geht die ganze Lebendigkeit raus.
00:40:15: Oder
00:40:15: dass du Texte runterrasselt?
00:40:16: Ja!
00:40:17: Gerade nach solch eine lange Zeit.
00:40:19: Dass du gar nicht mit deinen Inhalten verbunden bist weil du automatisch gesprochen wird.
00:40:25: Dafür braucht man auch gar nicht dreißig Jahre.
00:40:27: Ne, verkauß er nachbereit ein Jahr!
00:40:32: Ja,
00:40:32: das ist geleiertes.
00:40:34: Super spannend...
00:40:37: ja
00:40:39: also was ich heute mitnehme und du lieber Zuhörer, liebe Zuhörung vielleicht ja auch?
00:40:45: Ist nicht nur wichtig und entscheidend was ich sage sondern auch aus welchem inneren Zustand heraus ich spreche
00:40:55: Ganz genau.
00:40:56: Und deine Stimme ist der schnellste Indikator dafür, für dich aber auch für dein Gegenüber.
00:41:02: also hör dir selbst zu klängst du gerade erwachsen kindlich oder belehrend und das verändert alles
00:41:13: und wie immer alle links in den show notes.
00:41:15: und jetzt
00:41:16: beobachte
00:41:17: deine stimme im nächsten gespräch mal ganz bewusst.
00:41:20: wenn du sagst da will ich mehr von dann melde ich bei uns.
00:41:24: Wir arbeiten online oder vor Ort in ganz Deutschland, Österreich der Schweiz.
00:41:29: Ob für dich alleine?
00:41:30: Dein Team?
00:41:31: Oder die ganze Company?
00:41:32: Wir sind ansprechbar und natürlich sind wir buchbar!
00:41:37: Alle Infos findest du in den Show Notes.
00:41:39: Das war Sound of Leadership – der Podcast für innere Haltung und äußere Wirkung.
00:41:44: Lass uns sprechen.
00:41:46: Wir freuen uns auf Dich.
00:41:47: Bis zum nächsten Frühjahr.
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