Raus aus dem Drama-Dreieck

Shownotes

Drama entsteht selten zufällig. Oft folgen Gespräche unbewusst wiederkehrenden Rollen und Dynamiken.

In dieser Episode tauchen Rebecca Könen und Alexandra Daskalakis in das Drama-Dreieck aus der Transaktionsanalyse ein und zeigen, wie sich die Rollen von Opfer, Retterin und Verfolgerin im Business bemerkbar machen – hörbar in Stimme, Sprache und Verhalten.

In dieser Folge sprechen wir über:

  • die drei Rollen im Drama-Dreieck
  • warum Teams und Meetings oft in diese Dynamiken kippen
  • wie sich Opfer-, Retterinnen- und Verfolgerinnen-Kommunikation anhört
  • warum viele Konflikte emotional eskalieren, obwohl alle kooperieren möchten
  • wie Du erkennst, wann Du selbst ins Drama einsteigst
  • Strategien, um souverän auszusteigen und klar zu bleiben
  • wie Führung ohne Retten, Kämpfen oder Anpassen gelingen kann

Du lernst, toxische Kommunikationsmuster schneller zu erkennen und bewusst anders zu reagieren – klar, präsent und ohne Dich im Drama zu verlieren.

Hier bekommst du das Arbeitsblatt Eigene Muster erkennen

Mehr über die Gastgeberinnen:

Rebecca Könen – www.rebeccakoenen.de Alexandra Daskalakis – www.ichwillfuehren.de

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Die wunderbare Musik für unser Intro/Outro hat Thomas Lang für uns komponiert und produziert. Wenn du mal einen Track für einen Podcast benötigst, der nicht von "der Stange" kommen soll, wende dich gerne an Thomas. Weitere Tracks und Hörbeispiele findest du in seinem Soundcloud-Profil www.soundcloud.com/turntablet

Transkript anzeigen

00:00:02: Bei Sound of Leadership geht's um mehr als nur um Stimme.

00:00:08: Hier lernst du, wie du deine innere Haltung nach außen bringst – mit Präsenz, Ausstrahlung und stimmlicher Klarheit!

00:00:15: Wir sind Rebecca Kühn, Stimmtrainerin und Gesangslehrerin.

00:00:19: Und Alexandra Daskalakis?

00:00:20: Ich bin Trainerin für Führung und Verkauf.

00:00:29: Heute geht es um Dynamiken in der Kommunikation, in die wir alle sehr schnell reinrutschen ohne es zu merken.

00:00:35: Und das Verrückte ist man kann sie alle an der Stimme hören Opfer, Retter oder Verfolger.

00:00:41: jede Rolle hat einen ganz eigenen Klang und genau

00:00:45: das lernst du heute.

00:00:46: Du erkennst toxische Kommunikationsmuster sofort und bleibst souverän statt mitzuspielen.

00:00:53: Genau Alexander erklärt doch mal kurz für alle die hier zuhören was genau ist das Drama Dreieck und wo begegnet es uns im Business?

00:01:05: Wir sind immer noch in der Transaktionsanalyse.

00:01:07: Sie werden jetzt ein paar Folgen sein.

00:01:10: Letztes Mal haben wir die Ich-Zustände gesprochen, die wir auch fürs Drama Dreik gleich wieder brauchen.

00:01:16: Und ich habe das letzte mal gar nicht so gesagt... Die Transaktion Analyse hat mehrere Bausteine die man so dann zusammenfügen kann.

00:01:25: Wir haben schon ganz oft über die drei Hunger gesprochen, ein wichtiger Baustein.

00:01:29: Über die Ich-Zustände letztes Mal.

00:01:32: Eltern ich, Erwachsenen ich, Kind ich... Die Antreiber haben wir auch schon öfter erwähnt.

00:01:38: Sei perfekt sei gefällig bealdig!

00:01:41: Auch ein wichtiger baustein.

00:01:42: So.

00:01:42: und jetzt kommt noch ein anderer Bausteine dazu.

00:01:44: das ist das sogenannte Dramadreich.

00:01:48: Und das Dramatreich ist ein wesentlicher Kern in konfliktaften Situationen.

00:01:52: Das ist etwas was eigentlich ganz schnell sofort abläuft und natürlich auch wieder unbewusster abläuft.

00:02:00: Das Dramadreik stellt ja jetzt mal ein Dreieck vor, und an jeder Spitze ist ein Wort nämlich Opfer, Retter, Verfolger.

00:02:11: Und jetzt stellst du dir noch vor dass die... das da so kleine... das ist wie ein Kreislauf aber alle Pfeile zeigen immer auf alle.

00:02:20: Das heißt es kann wechseln

00:02:22: Es kann in jede Richtung gehen sozusagen.

00:02:23: Genau,

00:02:23: es kann in jeder Richtung wechseln.

00:02:25: Also vom Retter in den Verfolger, vom Opfer in den Vervolger und so weiter.

00:02:31: Das ist das was dann das in der Kommunikation so ein bisschen schwierig macht wenn plötzlich dieser Zustand gewechselt wird.

00:02:37: Da machen wir gleich Beispiele zu.

00:02:38: Ich wollte nur erst mal dass man sich das so ein bißchen bildlich vorstellt Ein Dreieck-Opferretterverfolge an jeder Spitze einen Wort und das

00:02:47: kann wechselen.

00:02:52: Wo begegnet uns das im Business?

00:02:54: Also eine meiner eindrücklichsten eigenen Erfahrungen damit war, als ich noch ein junger Hüpfer war im Außendienst.

00:03:04: Um zwanzig Jahre her.

00:03:05: Ich kam neu in die Firma und die hatten gerade einen Wechsel von den Disketten auf ein echtes Softwareprogramm.

00:03:16: also das war grade der Wechsel kann man schon hören.

00:03:19: Das lange her!

00:03:21: Ich

00:03:23: glaube, die haben so ein Jahr vorher gewechselt.

00:03:26: So und jetzt traf ich auf einen älteren Mitarbeiter der kurz vor der Rente war... ...und er einfach nicht mit diesem neuen Softwareprogramm zurechtkam.

00:03:33: Okay!

00:03:34: Und ich habe ja auch schon so ein Helfer-Syndrom, Intus, also ich will ja mal andere retten.

00:03:39: Da hab mich natürlich sofort zu dem gesetzt und gesagt, komm' ich helfe

00:03:43: dir.

00:03:44: Ich mach das mit dir?

00:03:45: Ja,

00:03:46: ich zeig dir das.

00:03:48: Und dann hat er sich das angehört.

00:03:50: Im wahrsten Sinne des Wortes, ich hab getippt, er hat zugehört und meinte dann, ja habe ich aber noch nicht verstanden.

00:04:01: Ich hatte es wirklich gut erklärt.

00:04:03: Dann geht schon was an.

00:04:05: So eine kleine Temperatur fängt dann schon an.

00:04:07: Okay, ich erklär's dir nochmal!

00:04:09: Er hat wieder zugehörd und sagt okay jetzt kann ich das.

00:04:14: Am nächsten Tag, zwar auf einer Tagung, am nächsten Tag kommt der Alexander, ich habe es nicht verstanden.

00:04:18: Ich kann das nicht.

00:04:19: Nicht zu alt für

00:04:20: Opfer, opfer.

00:04:24: Und ich hab's ihm noch mal gezeigt.

00:04:27: Aber schon ... Man hört das jetzt schon in meiner Stimme.

00:04:30: Ein bisschen ganz kleines bisschen genervt?

00:04:32: Genau!

00:04:34: So und dann bin ich zu meinem Chef gegangen.

00:04:36: Ich habe gesagt, der hat mich jetzt das dreimal gefragt.

00:04:38: Ich hab es ihm dreimal erzählt.

00:04:39: Das war ja auch mein neuer Chef.

00:04:43: Der versteht einfach nicht was er jetzt gar nicht machen soll.

00:04:46: Und dann sagt er zu mir Ja, das macht er immer

00:04:48: so.

00:04:50: Da war ich super sauer.

00:04:53: Und ab da, war der für mich durch und wenn ich es irgendwie konnte dann habe ich den auch so angeraunzt bin also verfolger geworden.

00:05:00: Ja von der Retter?

00:05:01: Ja du und deinem älter ist ja klar dass du das nicht verstehst und hab mich also dieses mich bei meinem Chef zu beschweren.

00:05:09: da war ich dann im Opfer war ich ja selber in der Opferhaltung.

00:05:13: Also nochmal Klartext eher Opfer.

00:05:15: Ich bin zu alt.

00:05:16: ich verstehe das nicht Möchte ihm helfen?

00:05:23: Genau, beim dritten Mal, das hatte ich gerade vergessen.

00:05:24: Beim dritten mal also am nächsten Tag als ich es ihm noch einmal erklärt habe schnauzt er mich an... Ah!

00:05:29: Ich hab mir schon gedacht dass du mir das auch nicht erklären kannst.

00:05:32: Vorfolger.

00:05:32: Das hat grad noch gefehlt.

00:05:34: Ich vergesse.

00:05:36: Worauf wenn ich ja auch sauer war.

00:05:38: Also bin ich da ein Opfer?

00:05:39: Ich wollte dem doch nur helfen.

00:05:41: Merkst Du schon totales

00:05:42: Chaos?

00:05:42: Ja, totales chaos

00:05:44: und ab da habe ich ihn vorfolgt oder eine Zeit lang Das

00:05:49: geht halt so weiter.

00:05:51: Ja, das ist ein Kreislauf.

00:05:53: Deswegen gibt es in diesem Dreieck auch diesen Kreis mit dem Pfeil in jeder Richtung.

00:06:00: Kann man sagen ob es eine Rolle gibt die am häufigsten Inführung oder Verkauf zu beobachten ist?

00:06:12: Also Opferhaltung ist schon sehr, sehr häufig gerade auch beim... Mitarbeitern.

00:06:19: Also auch die Führungskraft ist ja auch Mitarbeiter, außer aus der Position des Mitarbeiters heraus.

00:06:25: Ja ich bin Opfer, die da oben... Das funktioniert ja nicht, das kann ich gar nicht, da bin ich so alt für das oder

00:06:34: was auch immer.

00:06:34: Jetzt kommt schon wieder eine

00:06:36: neue Schafware.

00:06:37: Genau also da ist die Opferhaltung schon sehr

00:06:39: prägnant

00:06:41: aber auch dafür Folger.

00:06:43: Wir haben mal in einer Folge gerade auch über das Verfolgen von der Genset gesprochen.

00:06:49: Das ist ja auch so wirklich ein Generationsverfolgermodus, wo auch immer die Opferhaltung beschwingt.

00:06:57: Ich armer alter Mensch muss mir jetzt diese junge Generationen da noch antun.

00:07:05: Also schon sehr präsent überall.

00:07:07: Auch im Verkauf?

00:07:08: Ist es auch die Opfernrolle im Verkäufe?

00:07:11: Wenn ... Kunden nicht das tut, was der Verkäufer gerade meint.

00:07:14: Kann das durchaus sein?

00:07:15: Also dann geht der Verkäufer auch entweder in die Verfolgerrolle oder in die Auffahrerrolle?

00:07:20: Ja ich habe das eher so erlebt dass Verkäuer am Telefon wenn mir etwas verkaufen wollen und ich sage ne ich will es nicht.

00:07:29: Und nach dem dritten Argument immer noch sagen ich will das nicht.

00:07:32: Braucht das nicht, dass sie dann eher in die verfolger Rolle gehen.

00:07:35: Dann werden die ein bisschen

00:07:37: grandik autoritär kritisches Eltern

00:07:40: nicht.

00:07:43: Sie können doch gar nicht wissen, was sie nicht wollen.

00:07:45: Ja

00:07:46: dann sparen sie eben nicht so und so viel Euro.

00:07:49: oder was weiß ich?

00:07:52: Wo die Retterrolle häufig vorkommt, Führung und Verkauf wenn die Führungskraft oder der Verkäufer die Lösung für den Kunden weiß logischerweise wir wissen ja wie es besser geht und das auch unbedingt reindrücken will.

00:08:06: Lieber Kunde!

00:08:07: Ich muss dich jetzt retten und sich dann übereinwende wundert Das ist ja auch, also Retterfunktion hat viel mit dem näherenden Eltern nicht zu tun und der andere wird eigentlich abgewertet.

00:08:21: In seiner Fähigkeit als erwachsender Mensch selbst zu denken oder sich selber eine Lösung zu erarbeiten.

00:08:26: Ja das ist ganz spannend.

00:08:28: im Verkauf gibt es ein Tool das heißt SPA-Situation Problem Auswirkungslösung.

00:08:33: Und das lebt davon dass der Verkäufer Fragen stellt.

00:08:38: Lieber Kunde wie ist deine Situation?

00:08:41: So ist deine Situation.

00:08:41: Lieber Kunde, was sind denn die Probleme dabei?

00:08:43: Aha!

00:08:44: So sind deine Probleme.

00:08:45: Lieger Kunde wie sind die Auswirkungen von den Problemen?

00:08:47: Was kostet dich das?

00:08:48: Lieber kunde... Wie würdest du denn dir eine Lösung vorstellen?

00:08:54: Können die nicht.

00:08:58: Also SPA geht noch

00:09:00: und dann... Aber die letzte Frage.

00:09:01: Meistens auch schon

00:09:02: kein Arm mehr.

00:09:03: Ah ja.

00:09:03: Kunde nennt sein Problem und der Verkäufer muss die Lösung sagen.

00:09:09: Das ist die Retterfunktion.

00:09:11: Und die geht schief Ja.

00:09:13: Damit wird der Kunde beformuliert, er entwickelt ja nicht seine Lösung selber sondern wird beformult.

00:09:19: Das Gleiche haben wir Mitarbeitergesprächen.

00:09:22: Das SPI kann man auch sehr gut für Mitarbeitergespreche anwenden.

00:09:26: Die Führungskraft weiß ja das Ziel und wo es hingehen soll und sagt

00:09:28: das dann

00:09:29: und macht quasi eine Anweisung anstatt dem Mitarbeiter das Selbstentwickeln zu

00:09:33: machen.

00:09:33: Dem mit ins Boot zu holen sozusagen.

00:09:36: Dabei alles was man sich selbst entwickelt dazu steht

00:09:39: man.

00:09:40: Auf jeden Fall

00:09:41: und was man aufoktroiert kommt, da gibt es halt Widerstand.

00:09:44: Und dann ist man im Dramadreik.

00:09:46: Dann geht der Mitarbeiter aus dem Gespräch raus... ...und ich habe das Opfer um meine Führungskraft.

00:09:51: Will wieder das und das von mir.

00:09:55: Zack!

00:09:56: Ist teuer.

00:09:57: Dramatreik ist eines der teuersten Tools in der Führungen oder auch im

00:10:00: Verkauf?

00:10:02: Super spannend und so wichtig und so viele Menschen kennen das glaube ich gar nicht als Drama-Dreik.

00:10:09: Ich sag ja mal, T.A.

00:10:10: gehört in die Grundschule.

00:10:10: Ja eigentlich schon.

00:10:12: Wir konnten das Leben uns so viel einfacher machen und so viel Lebensqualität haben wenn wir das in der Schule lernen würden also richtig lernen

00:10:20: würden.

00:10:22: Kannst du denn sagen warum Menschen so hartnäckig in diesen Rollen hängen bleiben?

00:10:28: Wir haben es nicht anders gelernt.

00:10:30: Also wir lernen das von unseren Vorbildern.

00:10:37: Die haben es ja auch nicht gelernt.

00:10:40: Das wird ja sehr generationsübergreifend und das wird auch gepflegt, also so ein Opfermodus wenn du den mal in der Form hast.

00:10:49: Das ist Flächenbrand.

00:10:53: Das wurde einfach gelebt dass es dann in der Transaktionsanalyse gibt's auch einen Namen für das ist dann zum Beispiel das Ist-Das-Nicht-Schlimmspiel Wo ein Mitarbeiter anfängt, die Kaffeemaschine geht ja schon wieder nicht und der andere sofort.

00:11:06: Ja letzten Monat hat sie auch nicht.

00:11:08: Und hier klappt er alles gar nicht!

00:11:11: Ist das nicht schlimm?

00:11:14: Ein bisschen jammertal.

00:11:16: Jammertall könnte das Spiel auch heißen.

00:11:19: Super teuer.

00:11:22: Ja total.

00:11:25: Wie kann man den begegnen in dem man das erkennt dass solche Spiele laufen und dann Betriebsklima arbeitet Aus diesem Drama-Dreig.

00:11:34: Denn was tut die Führungskraft?

00:11:35: Die wird dann verfolge, also das erleben wir ganz häufig einfach weil sie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen.

00:11:43: gehen Sie in die Aggression...

00:11:44: Überforderungen!

00:11:45: Aus der Überforderung raus in die Agression selbst gemacht aus Chaos.

00:11:54: Aber warum tun wir es?

00:11:56: Warum bleiben wir da drin hängen, weil wir's nicht

00:11:57: gelernt haben?

00:11:58: Ja und weil wir es sogar pflegen.

00:12:03: Woran merke ich denn?

00:12:04: dass ich gerade Teil dieses Spiels

00:12:07: bin?

00:12:09: Es ist sofort ein Stimmungswandel, also die Stimmung verändert sich.

00:12:14: Es gibt eine massive Irritation... Ich wollte dem doch nur helfen.

00:12:18: warum bin ich jetzt hier plötzlich als Böse dargestellt?

00:12:24: Also das Irritations gehört dazu.

00:12:26: So wenn du merkst, so

00:12:27: höre irgendwas stimmt hier nicht.

00:12:30: Und wenn es keine Lösung gibt und man aus einem Gespräch raus geht und sich scheiße fühlt.

00:12:37: Diese Spiele wo das Dramadreig eben ein wichtiger Baustein ist immer Los, los.

00:12:43: Beide verlieren.

00:12:45: Also selbst wenn einer meint so ich habe mich jetzt durchgesetzt ist das ja kein befriedigendes Durchsetzen.

00:12:51: Dem hab' ich's wieder gezeigt.

00:12:52: Das macht ja keinen Spaß.

00:12:53: Es zahlt ja nicht auf Lebensqualität ein.

00:12:55: Ja.

00:12:56: Ist immer ein loose-loose.

00:13:00: Und die gibt es im Kleinen.

00:13:02: Es gibt so kleine Schlagabtauschgeschichten.

00:13:05: Manchmal hier auch wichtig.

00:13:05: wie gesagt wir brauchen ja auch Reiz.

00:13:07: drei Hunger Macht ihr auch Spaß manchmal?

00:13:10: Genau.

00:13:11: Oder auch mal um eine Grenze zu setzen, wenn man da immer wieder drin bleibt gerade im Drama-Dreig das

00:13:16: ist echt anstrengend.

00:13:18: Ja Wie komme ich denn bewusst aus diesem Dramadreig raus und zwar im besten Fall ohne dass das Gespräch komplett eskaliert

00:13:31: Wenn man mal drin ist im Gespräch.

00:13:34: also da hilft eigentlich nur eins abbrechen

00:13:38: wie würdest du das tun?

00:13:39: wirklich so in dem Moment moment wir kommen hier gerade nicht weiter.

00:13:43: Also benennen was da ist, aussprechen.

00:13:46: Aus Spielen aussteigen braucht etwas.

00:13:49: das nennen wir transparente Kommunikation.

00:13:53: also wirklich das Aussprechen was gerade da ist und das traut man sich halt oft nicht.

00:13:57: Man traut sich ja auch oft nicht aus solchen Gesprächen raus zu gehen gerade wenn es hierarchisch ist.

00:14:02: Also mit einem Kunden ist er auch ein Hierarchiesystem.

00:14:04: häufig weil man... Gerade wenn man dann im Dramatreich ist man ja nicht mehr sich selbst dann ist man in einem Ich-Zustand.

00:14:12: Ich bin vielleicht im Kind, ich und den anderen sehe ich als Eltern nicht.

00:14:18: Und dazu unterbrechen braucht halt auch

00:14:19: Mut

00:14:21: oder eine Führungskraft zu sagen so wir kommen hier gerade nicht weiter.

00:14:23: Ich brauche kurz ne Pause.

00:14:25: ja muss man aber tun.

00:14:28: was hilft ist danach kurz aufzumahlen um was es gerade ging also wirklich sich das Dramadreik hinzumalen oder auch diese drei ich zustände und zu überlegen was ist eigentlich passiert?

00:14:42: Weil man es dann auch wieder ein bisschen externalisiert.

00:14:45: Und

00:14:45: von außen betrachten

00:14:46: kann

00:14:46: und dann kann man eine Lösung entwickeln.

00:14:48: Ja, da kann man ja auch zusammen machen.

00:14:51: Kommt auf den Gesprächsplaner

00:14:53: nach nach Pause.

00:14:53: Genau mit dem

00:14:54: Kunden jetzt vielleicht nicht so?

00:14:55: Nein

00:14:56: aber im Mitarbeiter, in der Mitarbeiterin kann man das zusammenmachen.

00:14:58: Und zu Hause natürlich

00:15:00: alle mal.

00:15:04: Das heißt Es ist ein Muster dass sich immer wiederholt.

00:15:10: Aber wie klingt das Ganze eigentlich?

00:15:15: Jetzt bin ich gespannt.

00:15:16: Geh gespannt?

00:15:19: Was so deine Erfahrungen sind, wenn du mit den Teams arbeitest... Ich nehme mal an das gibt es aber auch in Einzelcoaching beim Gesangsunterricht oder im Stimmtraining.

00:15:30: Auf jeden Fall!

00:15:31: Das fallen die ja auch manchmal so in ihrer eigene

00:15:33: Opferrolle und ich muss mich dann auch konzentrieren.

00:15:37: Also jetzt mit dir zusammen.

00:15:38: Ja.

00:15:39: Ich habe gerade an so einer Situation gedacht.

00:15:41: jemand hat so Ich ahme das Opfer, ich kann nicht singen weil meine mein Lehrer immer gesagt hat.

00:15:52: Ja es geht aber sogar noch viel subtiler.

00:15:54: also diese Opferrolle tritt auch auf zum Beispiel egal ob im Sing oder im Stimm Training wir machen da ja verschiedene Stimmenübungen und ich höre ja welche Muskeln sich verspannen oder zu entspannt sind und gebe dann die Anweisung etwas zu verändern.

00:16:15: Darauf zu achten, dass die Körperspannung nicht abricht zum Beispiel oder darauf zu achte, dass der Kiefermuskel locker bleibt und dann kommen ganz oft Erklärungen warum das ja da ist immer so angespannt weil

00:16:31: es wieder rechtfertigen genau

00:16:32: und damit ist die Person in der Opferrolle und das ist schwierig dann wirklich in die Veränderung zu kommen.

00:16:43: Mir war ich sehr recht

00:16:44: kaltige.

00:16:44: Genau,

00:16:47: genau.

00:16:47: Das hatte ich vor... also das war mir nie so klar.

00:16:51: Ich habe das erst kürzlich im Verkaufstraining gehabt.

00:16:55: Da sollte jeder Teilnehmer mal so sagen, ich bin Experte für und dann Punkt, Punkt, mit seinem Produkt.

00:17:03: Und ich hab jedem so einen kleinen Tipp gegeben was er an der Stimme-Körperhaltung verändern kann.

00:17:07: Ja!

00:17:08: Und eine Frau war total krankig?

00:17:10: Die

00:17:11: ist so richtig, wie du es jetzt gerade sagst in den Widerstand gegangen.

00:17:15: Das hatte zur Folge... Also ich hab's ja absolut wohlwollend gemeint!

00:17:20: Ist ja logisch und ganz viel haben das auch sehr positiv aufgenommen.

00:17:24: über Jakku muss ich mal drauf achten.

00:17:27: Nein, ich bin ja schon erfolgreich.

00:17:28: So kam sofort Wider Stand dass eine andere Person aus dem ganzen Kreis plötzlich angefangen hat diese Person zu verteidigen.

00:17:37: Retter?

00:17:38: Ja.

00:17:39: Hat gerettet Und ich war plötzlich die Böse.

00:17:42: Super,

00:17:43: super Dynamik in so einem Training!

00:17:45: Ja und ich dann gar nicht... Ein kurzer Moment irritiert war was passiert hier eigentlich gerade?

00:17:53: Und selbstverständlich sofort ins angepasste Kindich gerutscht bin und erstmal beschwichtigt habe bis ich dann einmal tief durchatmen.

00:18:00: Ich hab die Techniken dafür und da konnte ich das wieder auf eine neutrale Ebene bringen dass es ja ja nicht um Kritik geht

00:18:06: sondern

00:18:07: weiter Entwicklung So, das hat sich ja auch beruhigt.

00:18:10: Aber es war ganz kurz genau dieses Drama-Dreig und sogar noch mit über drei Leuten.

00:18:16: Ja interessant!

00:18:18: Es geht so schnell,

00:18:18: total.

00:18:21: Das kann ich mir vorstellen, dass du das dann im eins zu eins, dass die dich dann plötzlich als Projektionsflächen empfinden?

00:18:28: Obwohl sie ja... Also sie kommt auf ihren eigenen Wohnen.

00:18:32: Das ist eine freiwillige Geschichte.

00:18:34: Sie bezahlt mich ja dafür damit ich ihr oder ihm beibringen, wie das Instrumentstimmen funktioniert.

00:18:43: Aber das ist so die erste Reaktion?

00:18:44: Genau!

00:18:44: Das ist erst mal Widerstand.

00:18:46: Da kommt eine Veränderung.

00:18:48: Was

00:18:49: meintest du da in der Mitte und musst du dich konzentrieren?

00:18:52: Ich muss mich dann konzentrieren dass ich nicht in ein Spiel einsteige also dass ich zum Beispiel nicht zur Verfolgerin werde.

00:19:02: Stell dich mal nicht so

00:19:04: an oder... Ja jetzt konzentrier dich nochmal richtig.

00:19:06: versuch dich mehr darauf einzulassen.

00:19:08: Ah,

00:19:09: Anweisung!

00:19:11: Mach jetzt einfach mal.

00:19:11: Und du

00:19:12: hörst wieder an meiner Stimme?

00:19:13: Ich kann natürlich auch sagen versuch dich mal darauf einzulassen.

00:19:16: aus dem Erwachsenen ich aber das was ich gerade gemacht habe war ja nicht aus dem Wachsenden.

00:19:21: Das war ja verfolgerlich.

00:19:24: Dann muss ich auch achtsam sein.

00:19:32: Jetzt haben wir gerade schon ein bisschen gehört wie der Verfolger sich

00:19:34: anhört und

00:19:36: wenn man die Ich-Zustände drauflegen kommt der Vervolger häufig kritischen Eltern nicht.

00:19:44: Rebellisch ist ja eher so.

00:19:45: dieses Pass, also rebellisches Kindich ist eine Reaktion auf das Elternicht.

00:19:52: Also verfolge häufig eher aus diesem kritischen

00:19:54: Elternich.

00:19:57: Wie hört sich Opfer

00:19:58: an?

00:19:59: Kind ich?

00:20:00: Genau und zwar sowohl Angepasstes als auch rebellisches Kind, weil das Beispiel was ich gerade genannt habe.

00:20:09: Wenn ich sage ja achte mal darauf dass du deine Körperspannung nicht verlierst und man gegenüber sagt Ja das mache ich immer so, weil dann bin ich jetzt sehr nicht im angepassten kind Ich sondern eher im rebellischen.

00:20:22: und trotzdem ist es die Opferrolle.

00:20:25: Das heißt verschiedene Stimm-Sounds eine angepasstes Kind Fragend, infragestellend vorsichtig nach innen sprechend.

00:20:37: Es wird ganz leise und so ein bisschen angeknatzbar oder ich kann das einfach nicht auf noch machen.

00:20:44: Ich verstehe das

00:20:45: gerade nicht?

00:20:45: Ja genau!

00:20:46: Und rebellisches Kind ist das was ich grade gesagt habe.

00:20:50: Beispiel mit der Unterrichtsstunde dann die Stimme eher druckvoller.

00:20:56: Ich muss

00:20:56: ja auch, dass du mir das nicht zeigen kannst.

00:21:07: Retter könnte man ja meinen?

00:21:08: Das ist immer freundlich.

00:21:09: Also Retta hat ja sowas... ich will ja was Gutes für dich.

00:21:14: Ja, Retter klingt aber auch oft so überfürsorglich.

00:21:22: So sehr, sehr.

00:21:23: ach komm!

00:21:26: Ich nehm dir das schon ab, ich mach' das gar kein Problem.

00:21:31: Hörst du das?

00:21:31: Da ist auch wieder eher Sprechmelodie die dazu führt.

00:21:37: Gar kein Problem!

00:21:39: Ich mach' dass für dich.

00:21:41: So untertext...

00:21:42: Ja Mama.

00:21:43: Untertext, ich weiß du kriegst das nicht hinkommen.

00:21:45: es geht schneller wenn ich das selber mache und das triggert natürlich mein Gegenüber.

00:21:50: Das ist ja weder nicht auf der Augenhöhe Stimme

00:21:54: Komm ich zeig dir das

00:21:55: Es weich.

00:21:57: Zuweich eigentlich!

00:21:59: Ich mach dir jetzt noch ein Kaffee.

00:22:01: Dann beruhigst du dich erst mal.

00:22:03: Ja, genau.

00:22:07: Und wie schnell das

00:22:08: geht?

00:22:08: Ja.

00:22:10: Drei Situationen am Kopf zack-zack-Zack.

00:22:13: Wo das mal eben

00:22:14: so...

00:22:15: Man meint man wähnt sich in einem erwachsenen Gespräch und eine Meeting

00:22:19: und plötzlich sitzen da viele Kinder unter Eltern am Tisch.

00:22:27: Das ist aber mal so lustig in den Führungskrafttraining, wenn wir das üben.

00:22:33: Da gibt es drei große Kreise auf dem Boden und es gehen immer zwei oder drei Leute in

00:22:37: einen Kreis.

00:22:38: Und jeder Kreis ist ein Ich-Zustand.

00:22:41: Eigentlich können wir das mit einem Dreier-Dreieck auch einmal machen.

00:22:44: Ja!

00:22:44: Dann kriegen die eine Anweisung.

00:22:45: Die sollen zum Beispiel ein Meeting machen zum Thema Urlaubsgestaltung.

00:22:51: Einer will jetzt unbedingt da im Urlaub der andere da.

00:22:53: Oder wir planen ein Sommerfest.

00:22:57: Ist ein Team Und das sind halt die drei Ich-Zustände.

00:23:02: Und erstmal, die erste Runde ist jeder in einem Ichzustand.

00:23:05: Also alle im Kinderich sind dem Kinderich als rebellisch oder angepasst ist egal und die diskutieren auseinander

00:23:12: aber

00:23:12: aus diesem Zustand heraus ohne dass es Sandkasten ist.

00:23:15: Halt das ja nicht!

00:23:16: Es geht ja nicht um Sandkastens.

00:23:18: Die anderen immer wachsen ich und Eltern ich.

00:23:21: Dann kann man gucken was war jetzt produktiv?

00:23:23: So dann wechseln wir die Gruppen Und dann sind die auch gemischt in den drei Kreisen.

00:23:27: Also zwei Kinder, einer Erwachsener

00:23:30: zum Beispiel.

00:23:31: Das ist

00:23:32: sensationell und sie lernen weil ich ja irgendwann klatsche so jetzt wechseln dass man diesen Zustand auf dem Schnippen hinwechseln kann.

00:23:40: Ja

00:23:40: sofort!

00:23:42: Weil wir alle kennen diese Zustände sind damit vertraut.

00:23:46: Was auch eine Übung ist.

00:23:47: also wenn du den Zustand wechselnd möchtest egal ob das jetzt die Dreikreise sind oder aus einem dreimal Dreieck schnipp einfach mal Ich gehe jetzt in einen Zustand Aber man kann es.

00:23:58: Das ist immer so toll bei dieser

00:23:59: Übung, ne?

00:24:00: Wenn die vorher sagen würden, wenn ich da mal drin bin... Ich bin halt so

00:24:03: interessant und du bist

00:24:04: so komisch!

00:24:06: Wenn du auf den anderen Kreis gehst, bist du plötzlich anders.

00:24:08: Ja, das ist immer ein Augenöffner.

00:24:13: Die Übung macht Spaß, aber das wird halt

00:24:15: auch lustig.

00:24:16: Also zumindest bei dem Kindichtzustand.

00:24:19: Witzig, ja.

00:24:20: Gut ist nämlich mit auf jeden Fall diese Übung.

00:24:23: Aber mir fällt noch eine Sache ein.

00:24:25: Du hast mich hier gefragt, wie klingt der Retter beziehungsweise die anderen beiden Rollen?

00:24:33: Da will ich nochmal sagen das Stimme ja immer unmittelbar mit der Körperhaltung zusammenhängt.

00:24:39: Das kann man nicht voneinander trennen.

00:24:42: und hatte.

00:24:42: vor zwei Wochen habe ich einen Training gegeben.

00:24:45: da haben wir auch mit dem Drama Dreiecke gearbeitet Und dann haben die teilnehmenden so kleine Rollenspiele gemacht und echte Fälle nachgestellt.

00:24:54: Und da war ein Mann eine Führungskraft, der hatte ein Problem mit der Reinigungskraft.

00:25:02: Der wollte das die besser putzt.

00:25:06: Also Anweisungen heute ergeben müssen?

00:25:08: Genau!

00:25:09: Ich musste da als die beiden Teilnehmer das gespielt haben, haben sie in der ersten Runde so gespielt wie es wirklich war.

00:25:17: dann hat eine dritte Person Feedback dazugegeben gesagt, was sie beobachtet hat.

00:25:20: Wer in welcher Rolle ist und vorgeschlagen, was man tun könnte wie man die Rolle wechseln könnte damit man zu einer Lösung kommt?

00:25:29: Und es ging dann darum dass die Führungskraft aus der Verfolgerrolle rauskommen sollte.

00:25:35: Der war sehr in erverfolge Rolle drin und dann sollten wir das nochmal machen.

00:25:40: zweites Mal.

00:25:41: und da musste ich intervenieren Weil die Körpersprache von ihm hat sich nicht verändert.

00:25:47: Er hat zwar versucht, verbal mit dem was er sagt aus der Verfolgerrolle rauszukommen aber der saß breitbeinig nach vorne gelähnt mit einem Arm und einem Ellbogen auf einem Knie.

00:26:01: Saßt der anderen Person gegenüber.

00:26:05: Das ist nicht auf Augenhöhe.

00:26:07: Nein, so kommst du auch nicht aus der Verfolgerrolle raus egal was du sagst.

00:26:11: Aus diesem kritischen Alter nicht?

00:26:12: Ja

00:26:13: genau, aus dem kritischen Eltern nicht.

00:26:16: Sensationell.

00:26:16: Was

00:26:17: habe ich eben dann gespiegelt?

00:26:19: und dann hat er es sofort gemerkt und hat das auch sofort verändert.

00:26:24: Zack ist man auf einer anderen Ebene, Betriebsklima steigt.

00:26:34: Führung ist total einfach!

00:26:36: Aber nicht immer ganz leicht.

00:26:38: Ja!

00:26:41: Das sind diese kleinen Schräubchen, das ist ja eine Mini-Geschichte eigentlich.

00:26:45: Man weiß es selber nicht.

00:26:49: So wenn ich jetzt merke... Ich bin im Dramadreik oder der andere ist im Dremadreikt.

00:26:54: er fängt gerade an Opferhaltung zu machen so ähnlich wie du das vorher auch gesagt hast von deinen Schülern.

00:27:00: Was kann ich denn selber tun um also konzentriert zu sein und da nicht reinzufallen?

00:27:05: Stimmlich

00:27:08: Ich muss erstmal merken, dass ich getriggert werde.

00:27:12: Das ist jetzt nicht die stimmliche Variante sondern die Selbstreflexion?

00:27:15: Aber das ist ihre Selbstreflektion.

00:27:17: Die muss halt passieren bevor ich stimmlich überhaupt was verändern kann.

00:27:22: Das heißt...ich merke es sofort und mir wird warm oder es steigt so eine Hitze auf.

00:27:28: Stimmt!

00:27:29: Ja, kenne ich auch.

00:27:30: Genau und ich werde angespannt haben.

00:27:32: Vielleicht meine Augenbrauen gehen vielleicht ein bisschen mehr zusammen oder ich beiß die Zähne zusammen kann auch sein.

00:27:37: so war es.

00:27:38: Schultern gehen vielleicht etwas hoch dann nochmal atmen sich entspannen bewusst den Körper entspannten Sich daran erinnern, okay wie klingt meine Stimme eigentlich als die fünfundvierzigjährige Rebecca?

00:27:55: Die selbstständig ist.

00:27:57: Die jeden Tag ganz klar Aufgaben löst und klar in der Kommunikation mit anderen Menschen ist.

00:28:05: Das ist eigentlich die Frage wer bin ich und wie alt bin ich.

00:28:11: Und sich daran erinnern!

00:28:12: Meine Stimme klingt klar und ausgebogen... ...und rechtfertigt nicht wenn ich im Erwachsenen bin.

00:28:17: Ist das

00:28:18: wie ein Subtext denn?

00:28:19: Ja Was macht seinen Subtext an?

00:28:24: Und dann hast du gleich wieder ein anderes Körpergefühl.

00:28:26: Ja, und eine andere Stimme.

00:28:34: Das wäre ja auch so was wie... Also ich schräge mit Töpfer.

00:28:39: aber eigentlich passt das ganz gut, ne?

00:28:40: Ich entgifte die Stimme!

00:28:42: Entweder entgiftest dich die Stimme,

00:28:45: weil Drama Dreig ist ja schon Gift für die Kommunikation.

00:28:48: Toxisch.

00:28:50: Neudeutschtoxisch, genau.

00:28:53: Und diese kurze Reflexion ausatmen Mir bewusst sein, wie meine Stimme klingen kann.

00:29:00: Wenn ich als Erwachsene am entsprechenden täte?

00:29:02: Ja!

00:29:03: Okay und dann... Kann man auch als Erwachsener... So jetzt gibt es noch eine kleine Krux möchte ich ja noch ganz gern anhängen Selbst wenn du es schaffst aus dem Dramaterei auszusteigen, aus dem Spiel auszustegen auf erwachsenen Ebene zu gehen heißt das nicht dass der Gesprächspartner das auch sofort kann.

00:29:21: Das ist super wichtig, dass man das im Kopf

00:29:22: hat

00:29:24: Und auch die größte Herausforderung in der TA Aus meiner Sicht Wenn ich jetzt immer wachsendlich bleibe, weil der andere bleibt einfach in seinem anderen Zustand verlaut durch irgendwas angetriggert wird.

00:29:33: Da trotzdem weiterhin immer wachsenlich zu bleiben.

00:29:36: Das braucht echt Konzentration und...

00:29:40: Durchhaltevermögen!

00:29:42: Weil einmal hält man das aus, zweimal vielleicht auch beim dritten Mal klickt man sehr wahrscheinlich

00:29:46: wieder ein.

00:29:49: Und deswegen ist es so unfassbar wichtig dass dann im Nachgang nochmal aufzuschreiben noch mal zu reflektieren und sich wirklich ganz andere Handlungsoptionen auszusuchen.

00:29:57: Was kann ich beim nächsten Mal an welcher Stelle viel, viel vorher kann ich einsetzen?

00:30:01: Ja.

00:30:03: Wie sorg' ich dafür dass meine Stimme gleich bleibt, dass sich in dem gleichen Subtexal den gleichen Modus haben?

00:30:09: Also das wollte ich einfach nochmal gut so einen Zuhörer sagen und nicht aufgeben.

00:30:14: Das was du gerade gesagt hast Aufschreiben und Reflex hier ist so ein gutes Hilfsmittel und es muss ja gar nicht lange dauern.

00:30:23: Ja, das sind drei Kreise.

00:30:25: Genau in dem Fall und ein Dreieck.

00:30:28: So ein paar Positionen.

00:30:30: Da haben auch Übungsblätter dazu.

00:30:32: Also es gibt so eine Übung, die heißt was passiert mir immer wieder?

00:30:36: Und dann beginnt damit das, dann schreibt man das halt rein.

00:30:39: Man glaubt was so die ersten Auslöser sind.

00:30:42: Kannst du sie zur Verfügung stellen?

00:30:43: Ich hab's verständlich.

00:30:44: Die können

00:30:44: wir eigentlich in die Show Notes

00:30:46: packen.

00:30:48: Eigene Muster erkennen nennt sich die Übung.

00:30:52: Perfekt!

00:30:52: Da geht man so durch und dann kann sich eine eigene Lösung entwickeln.

00:30:58: Da war ja wieder eine spannende Folge heute.

00:31:03: Also es geht wie immer nicht nur darum, was wir gerade sagen sondern eben wie wir das sagen in dem Fall auch wie wir

00:31:10: es spielen.

00:31:12: Und deine Stimme entscheidet mit ob du mitspielst oder aussteigst.

00:31:18: also erkenne die Rollen vor allen Dingen deine Rolle erstmal und entscheide dich bewusst dagegen oder für den Ausstieg.

00:31:31: Alle Links in den Show Notes, auch das Übungsblatt und jetzt hör mal genau hin!

00:31:36: Wer spricht da eigentlich gerade?

00:31:40: Wenn du sagst Da will ich mehr von?

00:31:42: Dann melde dich bei uns.

00:31:43: Wir arbeiten online oder vor Ort In ganz Deutschland Österreich der Schweiz Ob für dich alleine Dein Team Oder die ganze Company.

00:31:51: Wir sind ansprechbar Und natürlich sind wir buchbar.

00:31:56: Alle Infos findest Du in den show notes.

00:31:58: Das war Sound of Leadership, der Podcast für innere Haltung und äußere Wirkung.

00:32:03: Lass uns sprechen!

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